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Neuer Umsatz-Sieger
Streaming überholt die CD

Spotify, Apple Music oder Tidal setzen erstmals mehr mit Musikstreaming um, als die Musikindustrie mit dem Verkauf von CDs einnimmt.

Text: W&V Redaktion

18. Juli 2018

Lieber wird hier bei Spotify ausgewählt als CDs gekauft.
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Wende auf dem deutschen Musikmarkt: Erstmals wurde mit Streaming mehr Geld eingenommen als durch den Verkauf von CDs. Im ersten Halbjahr 2018 verbuchten Dienste wie Spotify, Apple Music oder Tidal einen Zuwachs von 35,2 Prozent auf 348 Millionen Euro Umsatz. Das Streaming kam damit auf einen Marktanteil von 47,8 Prozent.

Gleichzeitig brach der Umsatz mit CDs um 24,5 Prozent auf 250 Millionen Euro ein, wie der Bundesverband Musikindustrie mitteilt. Ihr Anteil am Gesamtmarkt macht nur noch 34,4 Prozent aus. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 44,6 Prozent. Die silbernen Scheiben, die 1982 zum ersten Mal produziert wurden, bereiteten der deutschen Musikindustrie vor allem in den 80ern und Anfang der 90er Jahre einen Milliardenerfolg.

Insgesamt setzte der hiesige Markt in den ersten sechs Monaten des Jahres 727 Millionen Euro um, das ist - im Vergleich zum ersten Halbjahr 2017 - ein Rückgang von zwei Prozent. Auch Downloads waren weiter rückläufig (minus 23,4 Prozent).

Übrigens: Auch muss die Schallplatte, die in den vergangenen Jahren einen Boom in der Nische feierte, mit Verlusten kämpfen. Der Vinyl-Umsatz ging um 13,3 Prozent zurück und die Schallplatte kommt nur noch auf einen Marktanteil von 4,4 Prozent.

W&V Online/dpa

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