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Social Networks
US-Studie: Wer Facebook versteht, geht

Junge Nutzer verstehen besser, nach welchen Mechanismen Facebook funktioniert als ältere Nutzer - und ziehen ihre Konsequenzen daraus, zeigt eine Studie von Pew Research.

Text: W&V Redaktion

7. September 2018

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Schlechte Nachrichten für Facebook: Einer Studie von Pew Research zufolge, für die 4.594 Facebook-Nutzer befragt wurden, verlassen vor allem junge Leute in Scharen Facebook. 44 Prozent der 18- bis 29-jährigen US-Nutzer haben laut der Erhebung ihre Facebook-App im vergangenen Jahr von ihren Smartphones gelöscht. Das sind vier Mal so viele wie unter den über 65-Jährigen. 

Mehr Ahnung von Sicherheit

Es sind auch vor allem die jungen Nutzer, die ihre Sicherheitseinstellungen bei Facebook individuell anpassen. Bei den Älteren hat dies nur etwa jeder dritte Nutzer getan, bei den Jüngeren sind es 64 Prozent. Zudem gaben 59 Prozent der jungen Nutzer an, dass sie "etwas" oder "sehr gut" verstehen würden, warum ihnen in ihren Feeds bestimmte Nachrichten angezeigt werden und andere nicht. Bei den über 65-Jährigen konnten dies nur 37 Prozent. Und auch bei den über 50-Jährigen sahen die Ergebnisse nicht viel besser aus. Entsprechend versuchen auch mehr junge als alte Nutzer, ihre Feeds zu beeinflussen, indem sie beispielsweise Werbe- und Privacy-Einstellungen verändern.

Ältere Nutzer halten die Treue

Im Klartext bedeutet das: Diejenigen Nutzer, die Facebook am besten durchschauen, sind auch diejenigen, die sich jetzt von dem Social Network verabschieden. Ältere Nutzer, die Facebook weiterhin die Treue halten, sind auch diejenigen, die die Mechanismen dahinter am wenigsten verstehen.  

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