Anzeige

Oath verschwindet als Marke
Verizon Media startet mit Erfolgsmeldung

Neues Jahr, neuer Name, neue Partnerschaft: Oath heißt jetzt Verizon Media und erweitert die Zusammenarbeit mit Microsoft im Bereich Native Advertising.

Text: W&V Redaktion

14. Januar 2019

Markus Frank, jetzt Managing Director Germany von Verizon Media.
Anzeige

Im Juni 2017 ist Oath mit einigem Tamtam aus der Taufe gehoben worden, nicht einmal zwei Jahre später geht - wesentlich stiller - Oath schon wieder in den Ruhestand. Ab sofort firmiert das Unternehmen unter dem Namen Verizon Media. Da kommt einem natürlich der alte Slogan "Raider heißt jetzt Twix, sonst ändert sich nix". Das stimmt in diesem Fall allerdings nur zur Hälfte, wie Deutschland-Chef Markus Frank erklärt.

In den nächsten Monaten werde die Marke Oath schrittweise verschwinden, auch bei den diversen Unterfirmen und Produktmarken. Die Namensänderung sei Ausdruck der Neuaufstellung von Verizon, jetzt ganz offiziell gegliedert in die Bereiche Business, Consumer und Media. Die Bereiche sollen künftig wesentlich enger zusammenarbeiten.

Bisher hätten auch Verizon und Oath in Deutschland relativ autark agiert, sagt Frank. Das soll sich ebenfalls ändern. Der Namenswechsel darf wohl insgesamt als Zeichen nach innen und außen verstanden werden. Als Media Unit von Verizon verfüge man aber weiterhin über eigene Marken wie Yahoo und AOL und betreibe ein großes Fremdvermarktungsportfolio.

Dieser Inhalt kann leider nicht dargestellt werden. Sie finden ihn hier.

Die erste Erfolgsnachricht hat Verizon Media auch schon zu verkünden. Die bereits bestehende globale Partnerschaft mit Microsoft wird im Bereich Native Advertising deutlich erweitert. "Unsere einheitliche Adtech-Suite hilft Werbungtreibenden, einfache Lösungen für ihre geschäftlichen Herausforderungen zu finden. Auf dieses starke Fundament bauen wir weiter auf, indem wir mit diesem Deal Zugriff auf noch mehr qualitativ hochwertige, global verfügbare Inventarbestände schaffen", sagt Guru Gowrappan, CEO von Verizon Media. "Die Partnerschaft mit Microsoft ermöglicht es uns, dieses Premium-Inventar mit unseren Werbetechnologien, dem hochwertigen Content sowie dem Pool an hauseigenen und verifizierten Daten zusammenzuführen, damit Werbetreibende ihre Zielgruppen noch besser erreichen können."

Die neue Vereinbarung zwischen den Partnern sei eine Reaktion auf ein starkes Wachstumsjahr im Bereich Native Advertising: Verizon Media habe das Jahr 2018 in diesem Segment mit einem zweistelligen Wachstum und einer besseren Performance im Vergleich zum Vorjahr abgeschlossen. Markus Frank dazu: "Native Advertising ist unsere Cash Cow schlechthin. Der Bereich wird über alle Branchen hinweg weiter wachsen." Auch durch die erweiterte Partnerschaft mit Microsoft sei Verizon Media mit Blick auf Native "einer der relevantesten Player überhaupt". 

Anzeige