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Studie
Videostreaming-Nutzung in US-Haushalten stark gestiegen

Mehr als zwei Drittel aller US-Haushalte verfügen inzwischen über mindestens einen Videostreamingdienst. Und viele nutzen die Angebote täglich.

Text: W&V Redaktion

29. August 2018

Auch Disney will Nutzer zum Streamen vor den Bildschirmen versammeln - aktuelle US-Zahlen liefern die Gründe.
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Kein Wunder, dass Branchenriesen wie Disney  mitstreamen wollen: In den Vereinigten Staaten haben mittlerweile 69 Prozent aller Haushalte einen Videostreamingdienst wie Netflix, Amazon Prime Video oder Hulu abonniert. Vor drei Jahren waren es erst 52 Prozent. Dies geht aus der aktuellen Studie "Emerging Video Services XII" der amerikanischen Leichtman Research Group (LRG) hervor.

Von den Streaming-Haushalten haben inzwischen sogar 63 Prozent mehr als nur einen Dienst abonniert, vor drei Jahren waren dies erst 38 Prozent. Damit verfügen zugleich 43 Prozent aller US-Haushalte über mehr als nur einen Videostreamingdienst (2015: 20 Prozent).

Und die Streamingdienste werden auch immer stärker genutzt. Fast jeder dritte erwachsene US-Bürger (30 Prozent) erklärt, dass er täglich ein Videostreaming-Angebot nutzt (2015: 16 Prozent). In der Altersgruppe der 18- bis 34-Jährigen sagt dies sogar mehr als die Hälfte (52 Prozent).

Von den Netflix-Abonnenten gaben 28 Prozent an, dass sie ihr Abo mit weiteren Personen außerhalb ihres eigenen Haushalts teilen. Von den Hulu-Abonnenten sagten dies 22 Prozent, von den Amazon-Prime-Abonnenten lediglich zehn Prozent.

Für die jährlich erscheinende LRG-Studie wurden landesweit 1153 US-Haushalte befragt.

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