Anzeige

Studie von Toluna
Viele Deutsche gehen mit dem Smartphone ins Bett

Hohes Suchtpotenzial: 70 Prozent der unter 30-Jährigen schauen einer Studie zufolge direkt vor oder nach dem Schlafen auf ihr Smartphone. 

Text: W&V Redaktion

16. November 2017

Für die Sucht-Studie fragte die Krankenkasse, worauf Menschen nicht verzichten könnten.
Anzeige

Millionen Deutsche können sich auch nachts nicht von ihrem Smartphone trennen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Marktforschungsinstituts Toluna, die von der Krankenkasse Pronova BKK in Auftrag gegeben wurde. Rund vier von zehn Befragten (38 Prozent) gaben an, direkt vor und nach dem Schlafen auf ihr Smartphone zu schauen. Bei den unter 30-Jährigen sind es laut Studie sogar sieben von zehn (70 Prozent).

"Das Smartphone als Wecker zu benutzen, verführt auch während der für den Körper wichtigen Ruhephasen zum Draufschauen", sagte Lutz Kaiser, Vorstand der pronova BKK. Dieser Trend sei durchaus bedenklich. Eine unfreiwillige Trennung vom Smartphone bedeutet aber laut Studie für viele Deutsche ebenfalls massiven Stress: Rund ein Viertel (24 Prozent) gaben an, schon mal Stresssymptome wie Herzrasen oder Schweißausbrüche verspürt zu haben, weil sie ihr Smartphone vergessen hatten. (dpa)

Anzeige