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Reality-Kampagne
Water Wipes zeigt das wahre Elternleben

Eltern müssen nicht perfekt sein. Das wollen Water Wipes, Golin und The Brooklyn Brothers mit ihrer Kampagne deutlich machen und geben Einblicke in das ungeschönte Elternleben.

Text: W&V Redaktion

18. April 2019

Mehr Realität: Kampagne zeigt den echten Eltern-Alltag
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Windeln wechseln, Krankheiten, Schreiattacken – wenn das Baby da ist, merken junge Eltern erst, dass die heile Welt des Elternseins, wie sie in den Medien oft dargestellt wird, eine Illusion ist. Die Kampagne #Elternleben dokumentiert das Elternsein ohne rosa Brille und soll Müttern wie Vätern den Mut geben, auch mal nicht perfekt zu sein. Entwickelt und umgesetzt wurde die Kampagne vom PR-Netzwerk Golin und seiner Partneragentur The Brooklyn Brothers für den Kunden Water Wipes, Hersteller von Baby-Feuchttüchern.

Die Idee zur Kampagne entstand aufgrund einer weltweiten Studie im Auftrag von Water Wipes. Sie soll deutlich machen, wie stark Eltern heute von unrealistischen Darstellungen geprägt sind und lädt Mütter und Väter zum Mitmachen in sozialen Medien ein, um ein neues und realitätsnahes Bild vom Elternleben zu verbreiten. In Deutschland ist Golin Hamburg für die Umsetzung der Kampagne zuständig und setzt dazu auch auf Influencer.

Versagensängste bei Eltern

Mehr als die Hälfte aller Eltern weltweit haben das Gefühl, im ersten Jahr mit ihrem Baby zu versagen (55 Prozent). In Deutschland teilt jede zweite Mutter dieses Gefühl (52 Prozent), weitaus mehr als Väter (35 Prozent). Dieses Gefühl hat verschiedene Ursachen: So tragen einseitige Kindererziehungsratgeber, idealisierte Bilder in den sozialen Medien und der Werbung sowie Unehrlichkeit im Austausch mit anderen Eltern ihren Teil dazu bei. 67 Prozent der deutschen Eltern haben Angst davor, in der ersten Phase des Elternseins etwas falsch zu machen.

Ein Viertel aller Befragten fühlt sich nicht wohl damit, über die Herausforderungen des Elternseins offen und ehrlich zu sprechen (27 Prozent). Sie fürchten sich, verurteilt zu werden. Ebenfalls spannend: Mütter haben in Deutschland fast doppelt so häufig das Gefühl, ihren hohen Erwartungen an sich selbst nicht gerecht zu werden als Väter. Sieben von zehn Eltern auf der Welt wünschen sich eine realistischere Darstellung des Elternseins.

Mut zur Unperfektheit

Das soll die Kampagne #Elternleben (Englisch: #ThisIsParenthood) zeigen. Das Projekt basiert auf einer weltweiten Studie, bei der über 13.000 Eltern (2000 repräsentativ in Deutschland) mit Kindern unter drei Jahren befragt wurden. Außerdem gehören eine 16-minütige Dokumentation, 12 Kurzfilme und eine großangelegte Fotoserie dazu.

Gezeigt wird das Leben junger Eltern auf der ganzen Welt. Insgesamt haben Eltern aus neun Ländern daran teilgenommen und teilweise selbst gefilmt. Mit dem Projekt möchte Water Wipes Eltern auf der ganzen Welt animieren, ohne Angst über die Höhen und Tiefen des Elternseins zu sprechen, sich gegenseitig mehr Selbstvertrauen zu schenken und offen in sozialen Medien über ihr Leben als Mütter und Väter zu berichten.

Austausch über Social Media

Die Initiative und Kampagne, die auf eigenen Social Media Plattformen von Water Wipes zu sehen sein wird, aber auch auf Baby-Plattformen (in Deutschland etwa „Hallo Eltern“) läuft, wurde gemeinsam von Golin und der auf Content-Marketing spezialisierten Schwesteragentur The Brooklyn Brothers entwickelt und umgesetzt. Darüber hinaus gibt es eine enge Zusammenarbeit mit für Eltern relevante Influencern.

Für die Dokumentation und filmischen Interviews konnte die bekannte englische Dokumentar-Regisseurin Lucy Cohen gewonnen werden, die über zwei Monate hinweg auf drei Kontinenten 86 Eltern über Höhen und Tiefen ihrer Elternschaft erzählen ließ.

Um Teil des Projekts zu werden, können Eltern  ihre Momente des Elternseins mit dem Hashtag #Elternleben auf Instagram und Facebook teilen. Die Höhen, die Tiefen und alles dazwischen. Ein ehrlicher Austausch über die eigenen Erfahrungen ist der erste Schritt. So wird ein authentisches Bild über das Leben mit Kindern gefördert und der Anteil der idealisierten Bilder verringert sich, glaubt das Unternehmen.

Studien-Steckbrief

Alle Zahlen, sofern nicht anders angegeben, stammen von YouGov Plc. Die repräsentative Gesamtstichprobe umfasst 13.064 erwachsene Personen bzw. Eltern mit Kindern im Alter von unter drei Jahren, davon 2000 aus Deutschland. Die Untersuchung fand zwischen dem 26. Februar und dem 19. März 2019 statt. Die Umfrage wurde online durchgeführt.

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