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Google Adsense
Werbung der Bayerischen Staatsregierung auf Islamisten-Seite

Google hat wieder einmal Ärger mit Werbeplatzierungen in extremistischen Umfeldern. Laut "Report München" sind unter anderem Postbank, Fielmann und Deichmann betroffen.

Text: W&V Redaktion

14. Februar 2018

Werbeanzeige der Bayerischen Staatsregierung auf der umstrittenen Nachrichtenseite.
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Laut dem "Report München"-Bericht vom Dienstagabend landeten Werbeanzeigen für das "Bürgergutachten 2030" der Bayerischen Staatsregierung auf einer Website, die Terrorexperten dem "Jemaah Islamiyah"-Netzwerk zuordnen. Die indonesische Terrorgruppe war 2002 für die Anschläge von Bali mit über 200 Toten verantwortlich.

Nach Recherchen des ARD-Magazins sind außer der Staatsregierung mehr als 20 Werbungtreibende betroffen, zum Beispiel die Postbank, Fielmann und Deichmann. In allen Fällen seien extremistische Umfelder vertraglich explizit ausgeschlossen gewesen. In den meisten Fällen lief die Werbeplatzierung über den Google-Adsense-Algorithmus. Mit dem Programm arbeiten weltweit mehr als zwölf Millionen Publisher.

Dass sich Google-Werbekunden über unangemessene Umfelder beschweren, kam in der Vergangenheit immer wieder vor. Vor einem Jahr sah sich zum Beispiel Mercedes-Benz Schweiz genötigt, sich von Werbung auf der umstrittenen News-Site Breitbart zu distanzieren.

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