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Omnichannel
Wie Zalando den Offlinehandel einbindet

600 Markenshops schließen ihr stationäres Angebot bis Ende 2018 an die Zalando-Plattform an.

Text: W&V Redaktion

9. November 2018

Zalando arbeitet weiter an der Verknüpfung von Onlinehandel und stationärem Handel
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Vier Jahre nach Start des Projekts "Connected Retail" wird der Berliner Onlinehändler Zalando deutschlandweit das Angebot von 600 externen Offline-Modeläden an seine Plattform angebunden haben. Zalando-Kunden können so direkt auf das Angebot in den Läden von Drykorn, Bestseller, Tommy Hilfiger, Seidensticker, Esprit oder More & More zugreifen. Die verbundenen Händler können Bestellungen von Zalando-Kunden selbst bedienen und die Ware direkt aus ihren physischen Geschäften schneller an Kunden vor Ort verschicken.

2019 wird das Modell in Deutschland weiter ausgerollt werden und international zunächst auf dem nierderländischen Markt eingeführt werden.

Die Verknüpfung von On- und Offline-Handel ist das Handelsthema der Stunde. Kunden informieren sich in sozialen Medien oder Online und kaufen dann im Laden oder auch umgekehrt - sie lassen sich im Laden beraten um Online zu kaufen. Für den Handel geht es darum, alle Punkte der Consumer Journey abzudecken und für die optimale Kundenansprache auch die entsprechenden Daten zu sammeln.

Carsten Keller, Vice President Direct-to-Consumer bei Zalando: "In zehn Jahren werden Marken und Händler immer weniger in Kanälen und Endgeräten denken und sich noch radikaler an ihren Kunden und deren Gewohnheiten, Bedürfnissen und Lebensstilen orientieren". Das Beispiel China zeige, wohin die Reise gehe: Plattformen wie Alibaba und JD.com haben die Grenzen zwischen Online und Offline weitgehend aufgelöst.  

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