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Wirkungsforschung
Cornelia Krebs wechselt zu September

Krebs, zuletzt Head of Advertising Research bei der RTL-Gruppe, wird bei dem Institut ein neues Wirkungstool weiterentwickeln: Mit "Be emotional" sollen Emotionsmessungen möglich werden.

Text: W&V Redaktion

29. September 2020

Cornelia Krebs entwickelt ein neues Werbewirkungs-Tool.
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Das Kölner Strategie- und Forschungsinstitut September hat sein Führungsteam erweitert: Cornelia Krebs, 47, wird das neu geschaffene Mediateam leiten. Sie kommt von der Mediengruppe RTL Deutschland, wo sie als Head of Advertising Research die Werbewirkungsforschung leitete. In dieser Funktion war die Kommunikationswissenschaftlerin unter anderem für die strategische, medienübergreifende Vermarktungsforschung für Ad Alliance verantwortlich.

Cornelia Krebs wird für September unter anderem das neue Werbewirkungs-Tool "Be emotional" betreuen. Mit Hilfe des Tools sollen künftig Emotionsmessungen, Tiefenpsychologie und quantitatives Benchmarking möglich sein, um die Wirkung von Kommunikation in übergeordneten KPIs zu erfassen - Parameter wie Attraktion, Relevanz, Sympathie, Nähe, Vertrauen, Stress und Skepsis. Das Neue dabei: Emotions-Messung, Tablet-Befragung und tiefenpsychologische Interviews werden immer im Dreiklang gemacht und können damit weitergehende Erkenntnisse liefern.

"In Zeiten von Wahrnehmungs-Bulimie, in der Botschaften massiv um die Aufmerksamkeit des Kunden kämpfen, müssen Werbewirkungs-Tools über sich hinauswachsen", sagt Carmen Schenkel, Geschäftsführerin von September. Mit Cornelia Krebs sei genau das möglich: "Sie kennt alle Tools, die Branche und die Needs der Werbetreibenden und konnte so im Rahmen unserer Tool-Entwicklung genau sagen, wohin die Reise gehen soll und wann wir am Ziel angekommen sind."


Autor: Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde

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