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Expansion
Glassdoor stärkt deutsche Aktivitäten mit Büro in Hamburg

Bereits seit 2015 ist die deutsche Website der Job-Plattform Glassdoor online, jetzt bekommt Deutschland ein eigenes Team, das sich sich um die Arbeitgeber bemüht.

Text: W&V Redaktion

12. Juni 2019

Felix Altmann, der erste Corporate Communications Manager von Glassdoor für Deutschland.
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Die Job-Plattform Glassdoor nimmt den Markt in Deutschland stärker ins Visier und eröffnet dafür eine Niederlassung in Hamburg. Mit einem deutschen Team vor Ort will das Unternehmen aus San Francisco das Angebot für Jobsuchende und Arbeitgeber weiter ausbauen - und tritt damit auch gegen Anbieter wie Xing, Linkedin und Kununu an. Glassdoor will dabei vor allem mit seinen anonymisierten Bewertungen von Arbeitgebern durch Arbeitnehmer punkten und damit mehr Transparenz auf dem Markt schaffen (hier geht's zu den Siegern im aktuellen Glassdoor-Ranking für Deutschland)

Glassdoor baut dafür ein Team aus Kommunikations-, Marketing-, und Vertriebsexperten auf, das weiter wachsen soll. Auch Felix Altmann, bis vor kurzem noch bei Xing und vorher bei Faktor 3, ist als Pressesprecher für Deutschland neu dabei. Zum Hamburger Team zählen sowohl Account Manager für die Unterstützung der Bestandskunden als auch Sales-Mitarbeiter für die Weiterentwicklung des Geschäftes mit Recruiting-Lösungen.

Zu den Unternehmens-Kunden gehören demnach Continental, SAP, Bayer, Siemens und Zalando, die bislang über andere Standorte in Europa betreut wurden. Sie haben die Wahl zwischen verschiedenen Recruiting-Lösungen für Stellenanzeigen, Advertising und Employer Branding.

Glassdoor, in den USA 2008 gegründet, ist seit 2015 mit einer deutschen Website aktiv und zählt nach eigenen Angaben inzwischen mehr als 2,4 Millionen Besucher im Monat für die Webseite und die mobilen Apps. "Jetzt zünden wir die nächste Stufe der Entwicklung", so Glassdoor-Sprecher Felix Altmann.

"Jobsuchende fällen Karriereentscheidungen immer bewusster", sagte Europachef John Lamphiere. Auf der Glassdoor-Plattform können sie sich auch über die Gehaltshöhe sowie über ihren zukünftigen Arbeitgeber informieren. In Verbindung mit Stellenanzeigen biete die Plattform deshalb eine hohe "Informationstiefe". "In vielen Bereichen bewerben sich heute schon Unternehmen bei Bewerbern und nicht andersherum", sagte Altmann. Deshalb müssten Arbeitgeber "gläsern" werden.

Weltweit nutzen 67 Millionen Berufstätige das Angebot und entsprechende lokalisierte mobile Apps, um nach Jobs zu suchen und sich über Arbeitgeber zu informieren. Den Kern der Plattform bilden weltweit mehr als 49 Millionen Arbeitgeberbewertungen und Erfahrungsberichte über mehr als 900.000 Unternehmen.

am/mit dpa

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