Anzeige

Google Meet
Google macht Videocalls am Fernseher möglich

Wer seinen Chef in Großaufnahme sehen will, für den hat Google das passende Angebot. Google Meet funktioniert ab sofort auf dem heimischen Fernseher. Außerdem hofft Google auf einen positiven Effekt.

Text: W&V Redaktion

28. August 2020

Egal ob Gespräche mit Familie oder Meetings mit Kollegen: Google Meet will die Treffen komfortabler machen.
Anzeige

Schon mal das Schlagwort Meeting-Fatigue oder auch Zoom-Fatigue gehört? Videokonferenzen führen zu Belastungen und sind einer der Nachteile, die das Homeoffice mit sich bringt. Nicht alle stecken virtuelle Zusammentreffen so locker weg wie Bundeskanzlerin Angela Merkel, die sie inzwischen zu schätzen weiß.

Um diese Aufgabe etwas bequemer zu gestalten, bietet Google Meet ab sofort die Möglichkeit, die Videoanrufe auf dem Fernseher oder Smart Display zu zeigen. "Nutzer können jedes Zimmer in ihrem Zuhause zu ihrem persönlichen Konferenzraum machen. Es hilft ihnen dabei, konzentriert und produktiv zu bleiben. Sie können von den Benachrichtigungen auf dem Laptop und Smartphone Pause machen, um im Meeting aktiver zu sein oder sich auf eine Aufgabe zu fokussieren, während sie in der Konferenz stumm geschaltet sind", schreibt Google im Firmenblog

Wer Google Meet auf dem Fernseher starten will, braucht die neueste Version von Chrome sowie einen Chromecast-Adapter. Falls der Fernseher nicht mit einer eigenen Kamera ausgestattet ist, können Anwender auch eine USB-Kamera verwenden.

Gleichzeitig lässt sich der große Bildschirm auch für Google Duo verwenden. Die mobile Videochat-App wird eher für Gespräche mit Freunden und Familie genutzt. Dank Google Hub lassen sich virtuelle Treffen auch mithilfe von Voice-Befehlen starten.

Einsatz fürs Distance Learning

Als weiteres Einsatzgebiet sieht Google Schulunterricht und Vorlesungen. "Schüler können ihre Klassenkameraden und Stundenpläne auf dem großen Bildschirm sehen, während sie auf dem Laptop arbeiten. Außerdem haben Lehrer dadurch eine bessere Übersicht über alle Schüler in einem Call", so der Tech-Konzern.


Autor: Annette Mattgey

Seit 2000 im Verlag, ist Annette Mattgey (fast) nichts fremd aus der Marketing- und Online-Ecke. Für Markengeschichten, Kampagnen und Karriere-Themen hat sie ein besonderes Faible. Aus Bayern, obwohl sie "e bisi anners babbelt". 

Anzeige