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Legalisierung in Kanada
Hier bekommen Sie Geld fürs Kiffen

Im Zuge der Legalisierung von Cannabis in Kanada sucht ein Unternehmen nach erfahrenen Kiffern, die die zahlreichen Sorten testen und bewerten sollen.

Text: W&V Redaktion

19. Oktober 2018

"Tanzen Sie mit dem Salat des Teufels?" Mit diesem Motiv warb Ahlot auf Twitter.
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Jobs für Kiffer hat ein Unternehmen passend zur Legalisierung von Cannabis, die in dieser Woche in Kanada in Kraft trat,  angeboten. "Verdiene 50 Dollar pro Stunde, um das Beste zu bewerten, das Kanadas Bauern anzubieten haben", wirbt das Unternehmen Ahlot unter anderem auf Twitter, um erfahrene "Cannabis-Connaisseure", die "lange genug mit Cannabis gelebt haben, um die feinen Geschmacksunterschiede zu verstehen und zu beschreiben, die eine Sorte von der anderen unterscheiden".

Die "Cannabis-Connaisseure" sollen Konsumenten bei der Orientierung helfen. "Bald wird es schwierig sein, sich zwischen Hunderten von neuen Marken zu entscheiden", erklärt Ahlot-Chef Greg Pantelic den Zweck der neuen Stelle. Er erwartet - wie andere, dass die Nachfrage in die Höhe schnellen wird und seiner Branche zum Boom verhilft. Schon in den ersten Tagen kam es zu Lieferengpässen, sowohl in den Läden als auch im Netz.

Bei der Stelle handelt es sich um Heimarbeit

Bei einer erfolgreichen Bewerbung müssten die Kandidaten regelmäßig Feedback zu unterschiedlichen Cannabis-Sorten geben, ihre Erkenntnisse in Online-Formulare eintragen und in sozialen Netzwerken davon berichten, heißt es in der Jobbeschreibung.

Dass es sich bei der Stelle um Heimarbeit handelt, dürfte manchen Cannabis-Nutzern entgegenkommen: "Diese Rolle verlangt keine physische Anwesenheit im Büro und auch keinen Wohnsitz in Toronto", heißt es. Der Rücklauf auf die Ausschreibung sei gewaltig.

W&V Online/dpa

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