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Geschäftsführer-Ranking
Kasper Rorsted von Adidas ist bester Dax30-CEO

Die besten CEOs von Dax-Konzernen heißen Kasper Rorsted, Theodor Weimer und Bill McDermott. Ein scheidender Chef hat sich zum Abschied noch einmal nach oben gekämpft.

Text: W&V Redaktion

2. Januar 2019

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Adidas bleibe "in Top-Form", erreichte einen „Spitzenwert im Dax“ und niemand habe "an seinem Erfolg gezweifelt": Wegen Medienstimmen wie diesen gilt der Adidas-Chef Kasper Rorsted als bester CEO eines Dax30-Unternehmens in 2018. Bereits im zweiten Jahr in Folge führt er das Image-Ranking der Dax30-CEOs von Unicepta an.

Auf ihn folgen Theodor Weimer von der Deutschen Börse und Bill McDermott von SAP. Für das CEO-Ranking wertete Unicepta rund 30.200 Beiträge aus, die von Januar bis Mitte Dezember 2018 in deutschen Leitmedien sowie der New York Times, dem Wall Street Journal und dem Economist erschienen sind. 

Kasper Rorsteds Strategie gewinnt: 

Für Kasper Rorsted sprachen nicht nur gute Unternehmenszahlen, sondern auch die strategische Ausrichtung des Sportherstellers unter dem Dänen. Seit dem vierten Quartal 2016 wird Rorsted im CEO-Image-Ranking geführt – damals stieg er direkt auf dem dritten Platz ein.

Theodor Weimer sichert den Hauptsitz der Deutschen Börse:

Theodor Weimer sichert sich den zweiten Platz. Die Medien lobten seinen Umgang mit der Verunsicherung im Unternehmen und den angeschlagenen Beziehungen zu Stakeholdern. Das Handelsblatt hebt positiv hervor, dass Weimer versprach, „keine Fusionen anzustreben, bei denen der Hauptsitz der Deutschen Börse in Eschborn bei Frankfurt gefährdet würde – eine Botschaft, die bei Mitarbeitern und Politik gleichermaßen gut ankam“.

Bill McDermott punktet durch clevere Zukäufe:

Bill McDermott, jetzt auf Position drei, hatte es 2017 nicht unter die Top 10 des CEO-Rankings schaffte. Von der Neuen Zürcher Zeitung wird er als „extrem erfolgreich“ beschrieben. Strategische Entscheidungen McDermotts, wie Zukäufe oder Investitionen im Bereich der Cloud, werden gelobt. Das Handelsblatt urteilt daher: „Alles das macht sich bezahlt. Im dritten Quartal wuchs das Cloud-Geschäft um 39 Prozent auf 1,3 Mrd. Euro, währungsbereinigt sogar um 41 Prozent“.

Die Newcomer:

Ein weiterer Gewinner ist Stefan Heidenreich von Beiersdorf, der das Unternehmen noch in diesem Jahr verlassen wird. Er verbesserte sich von Position 13 im dritten Quartal 2018 auf fünf im vierten Quartal. Die Börsen-Zeitung zieht ein positives Fazit, „Die Amtsperiode Heidenreichs war erfolgreich. Mit jährlichen Erlössteigerungen von durchschnittlich 5 Prozent gehört der Konzern unter den großen Kosmetikherstellern zu den am schnellsten wachsenden Unternehmen.“ 

Markus Braun von Wirecard steigt neu im Ranking ein und belegt direkt den neunten Platz. Der Vorstandsvorsitzende des Dax-Aufsteigers punktet medial vor allem mit Prognosen zu seinem Unternehmen. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung greift die „kräftigen Zuwächse“ bei Umsatz und Gewinn auf.

Das sind die vollständigen Top Ten:

Das CEO-Ranking 2018

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