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Gleichstellung
Kellogg's strebt Geschlechterparität auf Führungsebene an

Kellogg's setzt auf Gleichstellung: Der Hersteller von Frühstückscerealien und Snacks will in seinem Unternehmen auf europäischer Ebene bis 2025 in Führungspositionen Geschlechterparität erreichen. Ein erster Schritt ist der Beitritt zum Lead Network.

Text: W&V Redaktion

22. November 2019

Bei Kellogg's soll es paritätisch zugehen.
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Das Thema Gleichberechtigung soll bei Kellogg's künftig noch größer geschrieben werden: Der Hersteller von Frühstückscerealien und Snacks hat sich dazu verpflichtet, bis zum Jahr 2025 auf europäischer Ebene mindestens genauso viele weibliche wie männliche Manager und Senior Manager zu beschäftigen.

Um diese Geschlechterparität auf der Führungsebene herzustellen, will Kellogg's eine Reihe von Maßnahmen umsetzen: Dazu gehört die Einrichtung von Diversity- und Inklusionsforen an wichtigen Standorten in ganz Europa sowie ein spezielles Programm zur Förderung weiblicher Talente in der europäischen Wirtschaft. Außerdem kündigt das Unternehmen an, dem Lead Network, einem Netzwerk für FMCG-Managerinnen, beizutreten.

Oliver Bruns, Kellogg's

"Wir bieten unseren Mitarbeitern bereits ein flexibles Arbeitsumfeld und Arbeitszeiten, Gleittage und Homeoffice-Möglichkeiten an. Nun verstärken wir zudem unsere Bemühungen, ein noch vielfältigeres und gemeinschaftlicheres Arbeitsumfeld bei Kellogg's zu schaffen", sagt Oliver Bruns. Um auch weiterhin eine Vielseitigkeit und Kultur zu fördern, die die Vielfalt der Konsumentenbasis im deutschen Markt widerspiegelt, werde Kellogg's zudem in Rekrutierungs- und neue Entwicklungsprogramme investieren, so der Geschäftsführer Kellogg's Germany & Austria weiter.

Ohnehin ist Kellogg's beim Thema Gleichstellung gut dabei: So war schon der Gründer W. K. Kellogg ein Vorreiter in der Anstellung von Frauen und über kulturelle Grenzen hinweg. Derzeit liegt der Frauenanteil auf Manager- und Senior Manager-Ebene bereits bei 44 Prozent. Generell ist die Frauenquote beim Frühstücksflockenhersteller seit 2018 von 39 Prozent auf 45 Prozent gestiegen.

"Unsere Diversität ist bereits gut, aber wir wissen, dass wir es besser machen können", erklärt Sam Thomas-Berry, Vice President HR Kellogg Europe, den Beitritt zum Lead Network. "Wir werden alles daransetzen, dass die Qualität unserer Führungskräfte mit zunehmender Vielfalt noch besser wird."

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