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Cyperfection
Pop-up-Office auf Lanzarote: Alltagstest bestanden

Auf der Habenseite steht nicht nur der Pool, sondern auch das Arbeiten in gemischten Teams. Auch für die Kunden hat sich die Workation-Situation von Cyperfection gelohnt.

Text: W&V Redaktion

18. Dezember 2019

Lanzarote.
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Im Oktober hat die Digitalagentur Cyperfection ein vorübergehendes Pop-up-Office auf Lanzarote eröffnet. Ein Projekt, das mit vielen positiven Erwartungen verbunden ist: mehr Neugier, mehr Kontakt zu Leuten aus anderen Teams, mehr kreative Lösungen. Ist das eingetroffen? Eine Halbzeitbilanz mit Sven Korhummel, geschäftsführender Gesellschafter der Digitalagentur Cyperfection, Ludwigshafen/Berlin.

Das Pop-Up Office von Cyperfection auf Lanzarote läuft nun seit drei Monaten. Fünf sechsköpfige Teams waren schon vor Ort und sammelten  Erfahrungen (erste Eindrücke im Video oben). Was läuft besser als erwartet, was schlechter? Welche ungeahnten Herausforderungen haben sich bis dato ergeben?

Wir haben im Vorfeld viel Zeit und Energie in die Konzeption unseres Pop-up Offices gesteckt und alles von langer Hand geplant. Das zahlt sich jetzt aus. Aus meiner Sicht läuft daher alles wie erwartet, wenn nicht sogar besser. Ich habe beispielsweise fest daran geglaubt, dass unsere Mitarbeiter trotz Sonne, Strand und Meer produktiv arbeiten werden. Das hat sich bewahrheitet. Sie sind alle gut organisiert und so stellt es für sie auch kein Problem dar, dass sie aufgrund der Zeitverschiebung bereits eine Stunde früher anfangen oder zumindest eher erreichbar sein sollten. Dafür fällt ja beispielsweise die Anfahrt zur Arbeit weg. Und ein dementsprechend früherer Start in den Feierabend hat ja auch was für sich... 

Kleinere Probleme gab es ganz zu Beginn mit dem Internet. Das erste Team musste das Netzwerk quasi erst aufsetzen, bevor es losgehen konnte. Aber inzwischen haben sich die Startschwierigkeiten erledigt.

Was für den ein oder anderen anfangs sicher ungewohnt war, ist die besondere Wohn- und Arbeits-Situation vor Ort. Man lebt und arbeitet mit den Kollegen unter einem Dach. Da braucht es schon eine gewisse Bereitschaft für Kompromisse und Verständnis untereinander.

Aber letztlich stärkt eine solche Erfahrung das Team und schweißt zusammen. Einige Gruppen haben mir bereits signalisiert, dass sie die Workation genau in ihrer jeweiligen Konstellation wieder zusammen verbringen würden. 

 

Teambuilding auf Lanzarote

Was vermissen die Mitarbeiter auf Lanzarote am meisten, was finden sie besonders cool?

Neben ihren Liebsten zu Hause gibt es sicher KollegInnen, die sich hin und wieder etwas mehr Rückzugsmöglichkeiten wünschen würden – dafür entschädigt dann aber die atemberaubende Landschaft und die Nähe zum Ozean! Und natürlich werden auch unsere Agenturhunde ein wenig vermisst, in Ludwigshafen sind immer mindestens drei vor Ort und sorgen für gute Stimmung bei den Kollegen.

Besonders cool ist neben Wetter und Meer natürlich der hauseigene Pool im Office auf Lanzarote. Egal ob eine schnelle Runde Wasserball in der Mittagspause oder das Entspannen auf der Luftmatratze nach Feierabend – der Pool sorgt für die nötige Abkühlung und gute Laune auf der kanarischen Insel.

Neben der 'Daily Work' gehören freie Projektarbeit, Workshops oder Methodentrainings zum Arbeitsalltag vor Ort. Inwiefern unterscheiden sich die Aufgaben der Teams auf den Kanaren konkret von denen in Deutschland?

Die meiste Zeit arbeiten die Mitarbeiter ganz regulär auf Kundenprojekten – wie zu Hause auch. Um den Perspektivwechsel auch inhaltlich zu begleiten und zu dokumentieren, haben wir uns darüber hinaus persönliche Challenges überlegt – etwa Übungen zur Selbstreflektion oder zur Änderung des Blickwinkels. Außerdem gibt es Gruppen-Challenges, die auf die jeweiligen Tätigkeiten des Kompetenzteams zugeschnitten sind.

Am Ende der Lanzarote-Erfahrung werden die Ergebnisse der Challenges und die in den Workshops und Methodentrainings entwickelten Maßnahmen in das gesamte Team getragen und im Frühjahr 2020 bei einem besonderen Event in Ludwigshafen präsentiert.

Zum Start des Pop-up Offices berichteten Sie, dass die allermeisten Kunden von Cyperfection im Vorfeld von der Idee begeistert waren. Hat es den Alltagstest bestanden?

Die Zusammenarbeit mit den Kunden funktioniert auch von Lanzarote aus hervorragend – wie erwartet. Und warum sollte es auch anders sein? Wir betreuen auch von Ludwigshafen aus internationale Kunden. Faktoren wie räumliche Distanz, Zeitverschiebung oder Meetings via Video-Calls sind also so oder so kein Thema.

Außerdem haben wir uns als kleines "Goodie" eine kreative Kundenaktivierungsmaßnahme überlegt: Unsere Kunden, aber auch potenzielle Neukunden, die wir im Vorfeld identifiziert und adressiert haben, können sich bei unserem Kreativteam mit einem Briefing via Videoschaltung für eine zeitlich begrenzte Aktion oder ein Projekt bewerben. Das Kreativteam arbeitet dann von Lanzarote aus an einem Konzept sowie an möglichen Maßnahmen und stellt die Ergebnisse dem (Neu-)kunden zur Verfügung. So haben wir beispielsweise eine Kreatividee für die inhaltliche Neugestaltung der Startseite eines international aktiven Healthcare-Unternehmens in Lanzarote entwickelt.

Waren auch schon Kunden vor Ort?

Persönlich vor Ort nicht, aber bei Videokonferenzen gab es natürlich schon die ein oder andere virtuelle Roomtour für Kunden – inklusive dem beeindruckenden Ausblick auf den Hausvulkan. So lassen wir unsere Kunden und Partner an unserer New-Work-Aktion teilhaben und bleiben im offenen Austausch über unsere Erfahrungen.

Wie oft sind Sie als Chef auf der Insel?

Speziell für die Workshops ist immer mindestens ein Mitglied der Cyperfection-Geschäftsleitung mit vor Ort im Pop-up Office – also entweder Georgios Manolidis, David Link oder ich. Darüber hinaus versuchen wir, jedes Team in seinem bis zu zwei Wochen dauernden Aufenthalt zumindest zeitweise zu begleiten. Es kann also sein, dass ein Teamwechsel stattfindet, während einer von uns dreien vor Ort ist. Ich persönlich war Anfang Dezember mit Mitarbeitern aus den Bereichen Sales und Development auf Lanzarote.

 

 

 

Lanzarote.

 

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