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Digitalisierung
Professor: Kreativität schützt vor Jobverlust

Kreativität und Sinnhaftigkeit - das sind die Hauptfaktoren die Angestellte heute davor schützen, dass ihr Arbeitsplatz in Zuge der Digitalisierung verloren geht, sagt ein Wirtschaftsprofessor.

Text: W&V Redaktion

12. September 2018

Kreativität bleibt ein menschlicher Faktor, den Maschinen nicht erledigen können.
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Angesichts fortschreitender Digitalisierung hat der Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW), Dennis Snower, ein radikales Umdenken in der Bildungs- und der Wirtschaftspolitik angemahnt. "Die Digitalisierung wird meines Erachtens zunehmend Routinearbeit übernehmen. Und das bedeutet, die alten Rezepte, sich weiterzubilden, sind einfach nicht mehr gültig", sagte er dpa.

Selbst höher ausgebildeten Fachkräften drohe der Jobverlust, "wenn ihre Arbeit vorhersehbar ist", sagte Snower. Bei sozialen Kompetenzen, der Kreativität und "dem Sinn erzeugenden Zusammensein" hätten Menschen aber auch künftig einen Vorsprung gegenüber Maschinen. Snower forderte aus diesem Grund einen stärkeren Fokus von Schulen, Ausbildung und Studium auf soziale Kompetenzen wie Mitgefühl und Respekt vor anderen: "Jeder Student kriegt Noten, er wird für die eigenen Leistungen bewertet, und Teamarbeit steht erst an zweiter Stelle." Im Februar 2019 endet Snowers IfW-Präsidentschaft. Sein Nachfolger wird der österreichische Ökonom Gabriel Felbermayr.

W&V-Redaktion/dpa

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