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W&V Recruiting Summit 2018
Recruiter lernen digitale Zauberei

Auf Knopfdruck werden aus Hunderten Bewerbungen die wenigen interessanten herausgefiltert. Robindro Ullah erklärt, inwieweit Künstliche Intelligenz, Chatbots & Co das Recruiting flott machen.

Text: W&V Redaktion

6. Dezember 2018

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Es ist fast wie bei Harry Potter: "Erweitern Sie ihren Horizont", ruft Professor Sybill Trelawney den Studierenden zu, damit die im Bodensatz einer Tasse mehr erkennen als nur getrocknete Teeblätter. Ähnlich geht es den Recruitern: Sie müssen in Zukunft lernen, ihren Horizont zu erweitern und Lösungen wie Künstliche Intelligenz, Chatbots oder Augmented Reality geschickt zu orchestrieren.
Welche Trends und Lösungen das Recruiting flott machen, erklärt Robindro Ullah, frisch gebackener Geschäftsführer von Trendence, auf dem W&V Recruiting Summit 2018 am 13. und 14. Dezember in München. Wir haben ihn befragt, warum das Thema für Recruiter interessant ist.

Welche digitalen Trends werden Personalmarketing und Recruiting 2019 zunehmend bestimmen?

Ich glaube, wir werden eine Entzauberung des Themas erleben. Natürlich wird es auch im nächsten Jahr die Konzerne geben, die versuchen, die neuesten Innovationen möglichst schnell umzusetzen, um so unter anderem Impulse in den Markt zu bringen.

Letztlich wird der Fokus auf Daten und Analyse liegen. Also, welche Maßnahmen gemessen werden können und was diese konkret bringen.

Keine Hype-Themen wie Künstliche Intelligenz oder Roboter?

Künstliche Intelligenz wird vor allem das Thema Analytics befeuern. Denn hier spielt die Technologie derzeit ihre Stärke aus. Darauf basierend kommen auch fast schon banale bekannte Anwendungen nach vorne. Zum Beispiel könnten Chatbots, aber auch Augmented Reality-Anwendungen - und zwar dort, wo die Technologie tatsächlich Mehrwert schafft.

Dabei bedeutetet Augmented letztlich "nur", dass der Recruiter Algorithmen und Bots als kleine Unterstützer orchestriert.  

Wie verändern diese digitalen Helfer die Branche? Heißt: Wie betreffen sie die Arbeit der Recruiter, was bedeutet das für Arbeitgeber und ihre Personalabteilungen?

Bei einem klugen Einsatz der digitalen Helfer werden wir eine Effizienzsteigerung der Recruiter bemerken. Ich will hier noch einmal das Bild des Orchesters heranziehen, wo der Dirigent alle Musiker koordiniert und den Takt vorgibt. So werden zukünftig Recruiter immer mehr Software-Lösungen orchestrieren, sich zum Augmented Recruiter wandeln.

Das wird ihren Output, ihre Leistung erheblich erhöhen. Aber: Es geht nicht darum, alles zu automatisieren, sondern nur Aufgaben, die sich dafür eigenen. Die Kontrolle und Steuerung behält der Mensch.

Beim W&V Recruiting Summit 2018 am 13. und 14. Dezember in München erklärt Robindro Ullah, welche Lösungen das Recruiting von morgen bestimmen werden. Bringen Sie Ihr Recruiting für 2019 up-to-date und nutzen Sie das Wissen der Experten mehr Erfolg bei der Personalsuche. Schauen Sie sich das Programm an und buchen Sie ihre Tickets hier: events.wuv.de.

Einen ausführlichen Beitrag zu dem Thema Recruiting und neue digitale Lösungen finden Sie übrigens in der nächsten Ausgabe von W&V (50-2018)

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