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Mail-Ersatz
Slack Connect: Kostenlos und bequemer als E-Mail

Slack will unser Arbeitsleben noch stärker umkrempeln und öffnet Slack Connect für alle Nutzer:innen, nicht nur für zahlende. Damit lassen sich Direct Messages an jede:n verschicken, auch außerhalb des eigenen Unternehmens.

Text: W&V Redaktion

25. März 2021

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Der Wandel des Bürokommunikationsdienstes Slack zum Allrounder im Arbeitsleben zieht sich wie eine Konstante durch die vergangenen Jahre. Die neueste Ankündigung, im Corporate-Blog kommuniziert, zielt darauf ab, die Grenzen zwischen Unternehmens-Netzwerken auf der Plattform zu durchbrechen, und das nicht nur für zahlende Nutzer:innen, sondern für alle.

Bisher bewegte man sich bei Slack vor allem im Arbeitsbereich der eigenen Firma. Die Funktion Slack Connect, im Sommer 2020 zuerst nur für Businesskunden freigeschaltet, hebt diese Beschränkung auf. Seit Mittwoch können alle Slack-Nutzer:innen sich gegenseitig kontaktieren, wenn sie ihre jeweilige E-Mail-Adresse kennen.

Der Dienst, den sich SAP-Konkurrent Salesforce für 27,7 Milliarden Dollar einverleibt hat, musste dabei nach Kritik die Umsetzung der Funktion anpassen. Experten verwiesen darauf, dass bei der Kontaktaufnahme auch Beleidigungen und Belästigungen verschickt werden konnten. Slack deaktivierte danach am Mittwochabend die Möglichkeit, zur Kontaktanfrage individuelle Nachrichten hinzuzufügen.

Gründer und Chef Stewart Butterfield betonte, dass die Einführung von Slack Connect zu mehr Sicherheit in der Bürokommunikation führen solle. Aktuell wichen Mitarbeiter der Einfachheit halber oft auf Chatdienste aus - und ihre Kommunikation entziehe sich damit dem Firmen-Netzwerk. Slack arbeite aktuell auch an verifizierten Accounts - vergleichbar mit den Häkchen bei Twitter.

Slack habe keine Ambitionen, mit Videokonferenz-Angeboten wie Zoom oder Microsoft Teams zu konkurrieren, betonte Butterfield. Der Dienst arbeite aber an Funktionen, mit denen Situationen aus dem Büroalltag in einem digitalen Arbeitsumfeld nachempfunden werden können. Dazu gehöre die Möglichkeit, in einem Slack-Kanal eine gesprochene Frage zu stellen, ohne dafür erst einen Anruf auslösen zu müssen. Das sei so ähnlich, als käme jemand am Schreibtisch eines Kollegen vorbei, sagte Butterfield. Eine weitere Idee ist eine Funktion, bei der man Kommentare zu einem Vorschlag über einen längeren Zeitraum sammeln kann - etwa, damit sich Mitarbeiter aus verschiedenen Zeitzonen äußern können.

In den kommenden zwei, drei Jahren werde es angesichts der beschleunigten Digitalisierung in der Corona-Pandemie eine Vielzahl neuer Konzepte geben, betonte der Slack-Chef. "Ich hoffe, wir werden diesen Moment als Gelegenheit erkennen, viele Dinge neu zu erfinden."

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