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Jahresbilanz
Slack mit starkem Wachstum - aber weiter hohen Verlusten

Das Kollaborationstool Slack zählt zu den Firmen, die im vergangenen Jahr sehr gefragt waren. Das zeigt sich auch an den jüngsten Zahlen des US-Unternehmens, das seit Dezember 2020 zu Salesforce gehört.

Text: W&V Redaktion

5. März 2021

Stewart Butterfield, Slack-Chef.
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Der Trend zur Heimarbeit in der Corona-Krise hat dem Bürokommunikationsdienst Slack im vergangenen Jahr starke Geschäftszuwächse beschert. Die Erlöse stiegen gegenüber dem Vorjahr um 43 Prozent auf 902,6 Millionen Dollar (753,9 Mio Euro), wie die Firma am Donnerstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Im vierten Quartal wuchs der Umsatz um 38 Prozent auf 250,6 Millionen Dollar.

Slack, das inzwischen zu Salesforce gehört, kam die hohe Nachfrage nach Büro-Software in der Pandemie zugute. Chef Stewart Butterfield sprach von einer "beispiellosen Beschleunigung des digitalen Wandels". Geld verdienen ließ sich damit bislang jedoch nicht. Im Gesamtjahr machte Slack einen Verlust von 300,4 Millionen Dollar. Im vierten Quartal fiel das Minus mit 82,0 Millionen Dollar immerhin etwas niedriger aus als vor einem Jahr.

Zum deutschen Slack-Geschäft:

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