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Reorganisation
We Work: Roger Solé löst Maurice Lévy als CMO ab

Binnen weniger Wochen hat der Büro-Vermittler We Work seine komplette globale Führungsriege ausgetauscht. Jüngstes Mitglied: Roger Solé. Er kommt als Chief Marketing Officer in das angeschlagene Unternehmen.

Text: W&V Redaktion

21. April 2020

Seit 2015 war Roger Solé bei Sprint, ab sofort ist er CMO bei We Work.
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Maurice Lévy kann sich wieder in sein Leben als Privatier zurückziehen. Seine Aufgabe als Interims-CMO beim Büro-Anbieter We Work ist beendet. Nach dem geplatzten Börsengang hatte der Ex-Publicis-CEO dem US-Unternehmen vorübergehend unter die Arme gegriffen. Schon damals, im November 2019, hatte er verkündet, dass er nur einige Monate bleiben wolle.

Jetzt hat er in Roger Solé einen Nachfolger gefunden. Solé, ein erfahrener Marketingmann, der vor allem im Bereich Telekommunikation Erfahrungen gesammelt hat, tritt seine neue Stelle als Chief Marketing Officer sofort an. Zuvor hat der Spanier beim US-Mobilfunkunternehmen Sprint gearbeitet, wo er als Chief Marketing Officer das Marketing, Customer Base Management sowie die Innovation von Produkten und Dienstleistungen verantwortete. Das Fachmagazin Business Insider kürte ihn in den Jahren 2016 und 2017 zu einem der weltweit innovativsten CMOs.

Dass Solé von Sprint zu We Work wechselt, dürfte kein Zufall sein. Maurice Claure, Chef des größten Anteilseigners bei We Work, der japanischen Softbank, war ebenfalls lange Jahre bei Sprint. Die Softbank zog jüngst ihre Kaufabsichten für ein drei Milliarden Dollar schweres Aktienpaket an We Work zurück.

Für We Work sind das gerade keine leichten Zeiten. Mit neuem Personal will We Work den Turnaround nochmal schaffen. Anfang März waren Marissa Shorenstein (Chief Communications Officer), Hamid Hashemi (Chief Product & Experience Officer) und Kim Ross (Chief Financial Officer) neu an Bord gekommen - kurz nach der Berufung des neuen CEOs Sandeep Mathrani.


Autor: Annette Mattgey

Seit 2000 im Verlag, ist Annette Mattgey (fast) nichts fremd aus der Marketing- und Online-Ecke. Für Markengeschichten, Kampagnen und Karriere-Themen hat sie ein besonderes Faible. Aus Bayern, obwohl sie "e bisi anners babbelt". 

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