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Mediaplanung
WeWork als Werbekanal? So funktioniert's

Wer sich bei WeWork eingemietet hat, lässt sich auch mit digitalen Out-of-Home-Kampagnen erreichen - dank einer Kooperation mit Framen.io. Die ersten Werbekunden haben es bereits ausprobiert.

Text: W&V Redaktion

15. Juni 2020

Einzelne WeWork-Standorte lassen sich gezielt auswählen.
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Nach und nach geht es in den Büros des Coworking-Anbieters WeWork wieder belebter zu. Ein guter Zeitpunkt, um über Kampagnen nachzudenken, mit denen sich die Zielgruppe der dort Arbeitenden erreichen lässt. Das macht eine Kooperation zwischen WeWork und dem Media-Tech Startup Framen möglich. Framen bietet einen adressierbaren kontext-relevanten global-lokalen TV-Kanal. Werbeplätze lassen sich mit einem Self-Service-Tool eigenständig verwalten.

Am 1. Mai startete die Pilotphase, an der sich etwa OMR, To Good To Go, Vaha und Malta beteiligt haben. Über die Screens laufen nicht nur Werbespots, sondern auch WeWork-eigene Inhalte und Nachrichten. Für die leichtere Abwicklung hat Framen eine eigene API entwickelt. Werbungtreibende können über framen.io digitale Reichweite buchen und ihre Zielgruppe vor Ort in den Community Spaces von WeWork ansprechen. Wie dies genau funktioniert, veranschaulicht dieses Beispielvideo.

Trotz Corona rechnet Framen mit einer Nettoreichweite von 6,9 Mio. Impressions/Monat für Mai. Bis zu 23 Millionen Impressions/Monat sind durchschnittlich möglich.

Für WeWork ist die Vermarktung der Screens eine weitere Monetarisierungsmöglickeit.

So bewerten die Kunden das Angebot

Daniel Knoeppel, Marketing OMR: "Mit den Framen-Screens in den WeWorks erhoffen wir uns, unsere Zielgruppe genau dort zu erreichen, wo sie täglich anzutreffen ist: an ihrem Arbeitsplatz."

Frank Goldberg, Digital Media Institute: "Der Markt wird weiter rasant wachsen und die Messbarkeit durch bessere Segmentierung der Zielgruppen wird eine herausragende Rolle dabei spielen. So entstehen klar definierte Umfelder und das Wissen, wer wann wo für Werbung am besten empfänglich ist. Die dafür erforderlichen Daten werden aus einer Vielzahl von Quellen kommen: Neben Klassikern wie Trackingdaten, werden auch Daten aus semi-öffentlichen Orten wie Hotels und Co-Working Spaces dabei helfen, das Verhalten von DOOH-Zielgruppen besser zu verstehen. Diese Daten können z.B. auf Hotelbuchungen, Events und Meetups basieren. Solche Ansätze – insbesondere wenn sie für Kunden und Planer einfach anzuwenden sind – haben das Potenzial, den DOOH-Markt zu revolutionieren."


Autor: Annette Mattgey

Seit 2000 im Verlag, ist Annette Mattgey (fast) nichts fremd aus der Marketing- und Online-Ecke. Für Markengeschichten, Kampagnen und Karriere-Themen hat sie ein besonderes Faible. Aus Bayern, obwohl sie "e bisi anners babbelt". 

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