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W&V MAKE
4 ½ Erfolgsfaktoren für Empowerment

Auf der W&V MAKE am 29. Oktober legte Axa-Vorständin Sirka Laudon dar, wie Unternehmen ihre Mitarbeiter auch in Krisenzeiten empowern können und warum das für sie der zukunftsweisende Weg ist.

Text: W&V Redaktion

3. November 2020

Sirka Laudon ist Mitglied des Vorstands, Ressort People Experience, beim Versicherer Axa
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Sirka Laudon weiß, wovon sie spricht. Sie ist Vorstand beim Versicherungskonzern Axa und dort verantwortlich für das Ressort People Experience. Zuvor hat sie bei Unternehmen wie Otto, der Deutschen Bahn und Axel Springer den Bereich Personalentwicklung inne gehabt. "Empowerment ist eine Zukunftskompetenz", sagt sie. Und meint damit: Unternehmen müssen ihre Mitarbeiter stärken und befähigen, so dass diese den tiefen Glauben in sich tragen, mit ihren Fähigkeiten etwas auf die Straße zu bringen.

Doch damit die Führungsriege in den Unternehmen das leisten kann, braucht es die Einsicht, dass sich gerade alles ändert. So verändert sich beispielsweise die Art der Zusammenarbeit - Hierarchien sind zwar nicht völlig obsolet, doch viele Mitarbeiter wollen einen Austausch auf Augenhöhe und wollen nicht nur blind gehorchen, sondern sich auseinander setzen, hinterfragen und wollen verstehen. Gleichzeitig werden Remote- und Hybrid-Working völlig normal. Was völlig neue Abläufe aber auch eine neue Art der Kontaktpflege verlangt. Und dann kommt noch dazu, dass Veränderungszyklen zur Normalität geworden sind. Das heißt, ständig sind Mitarbeiter in einem Change-Prozess, müssen sich neu einstellen und Altes hinterfragen.

Sie interessieren sich dafür, was Corona mit den Marketingplänen, internen Prozessen in Unternehmen und der Digitalisierung macht? Dann seien Sie auf der fünften digitalen W&V MAKE in diesem Jahr dabei, wenn wir einen Blick auf das Jahr 2020 werfen und uns mit den Herausforderungen und Errungenschaften des Jahres beschäftigen. Am 25. November findet sie statt und hier kommen Sie zum Programm und zur Anmeldung.

Die Quellen der Selbstwirksamkeit

Diese Bedingungen sowie ein Verständnis, wie Empowerment überhaupt entstehen kann, ist laut Laudon in den Führungsetagen der Unternehmen essentiell wichtig. "Die Quelle von Empowerment und Selbstwirksamkeit sind eigene Erfahrungen, das Lernen von anderen, die es bereits erfolgreich machen, qualifiziertes Feedback und die Wahrnehmung der eigenen Emotionen die einen hemmen oder bestätigen."

Die 4 1/2 Erfolgsfaktoren sind Laudon zufolge dann:

1. New Way of Working:

Durch Gleichheit der Mitarbeiter, die nötigen digitalen Tools und neue Arbeitsprozesse wird das Thema New Work auf den Weg gebracht. "Einzelbüros abzuschaffen wirkt besser als jeder Appell", sagt Laudon und berichtet, dass sich auch der Axa-Vorstand jeden Morgen einen neuen Arbeitsplatz suchen muss und die gleichen Geräte und Tools wie alle anderen hat. Bevorzugung gibt es nicht.

2. Agile Transformation:

Pull statt Push heißt die Devise. Das bedeutet: Mitarbeiter sollen nicht zu den Aufgaben gedrängt werden, sondern durch attraktive Aufgabenstellungen selbst entscheiden, was sie umsetzen und wie. Dazu kommt Kollaboration (Räume für informelle Treffen, Projektflächen und ähnliches) und eine Output-Orientierung: das erwartete Ergebnis soll transparent kommuniziert werden. 

3. Netzwerke und Kultur:

Freiwilligkeit, Glaubwürdigkeit und Ressourcen sind drei wichtige Schlagwörter, wenn es um die Kultur bei Axa geht. So ist dem Konzern wichtig, das sich die Mitarbeiter auch außerhalb ihrer eigentlichen Aufgaben einbringen und engagieren. Egal ob es dabei um das Thema Gleichheit und Diversity geht, Teambuilding und gemeinsame Erlebnisse - nur wenn sich die Mitarbeiter mit ihren persönlichen Interessen in einem Unternehmen gesehen und wertgeschätzt fühlen, fühlen sie sich ihm auch verbunden.

4. Kommunikation

Die Bedeutung von Kommunikation nach innen und nach außen kann nicht überschätzt werden. Role Models bieten Orientierung, die Sichtbarkeit einzelner aber auch von Teams und Gruppen ist essentiell wichtig und auch die Interaktion zwischen Abteilungen und Mitarbeitern.

Und als letzter halber Punkt sagt Laudon: "Es kommt nicht nur auf die Führungskräfte an". Viele mehr ist auch der Einzelne gefragt, sich auf neue Prozesse einzulassen und den neuen Weg mitzugehen. Damit sich am Ende alle wohlfühlen und gerne und erfolgreich für ein Unternehmen arbeiten.

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Autor: Lena Herrmann

schreibt als Redakteurin für das Marketingressort der W&V unter anderem über Sportmarken und Reisethemen. Beides beschäftigt sie auch in ihrer Freizeit. Dann besteigt sie Berge, fährt mit dem Wohnmobil durch Neuseeland und Kanada, wandert durch Weinregionen oder sucht nach der perfekten Kletterlinie.

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