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Nach Weihnachten
5 Gründe: Warum jetzt die Zeit der Stationärhändler ist

Wenn der Advent um ist, beginnt die Zeit des stationären Einzelhandels. Fünf Gründe, warum Offlinehändler jetzt im Vorteil sind und wie sie am meisten profitieren.

Text: W&V Redaktion

28. Dezember 2018

Nach Weihnachten ist vor Weihnachten. Zumindest was das Verkaufspotenzial im Einzelhandel angeht.
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Der Onlinehandel dominiert mittlerweile das Weihnachtsgeschäft, hat man das Gefühl. Doch auch wenn er rasant wächst, hat der stationäre Handel in absoluten Zahlen weiterhin die Nase weit vorn. Gerade in den letzten Tagen vor Heilig Abend spielt er seinen Vorteil der schnellen Verfügbarkeit aus. 

Und auch jetzt, nach Weihnachten, ist die Zeit des Stationärhandels lang nicht vorbei, denn gerade vor Silvester und in den ersten Januarwochen nutzen viele ihren Urlaub, um shoppen zu gehen. Und zwar offline. Hier bieten sich viele Chancen für stationäre Händler, wie Michael Hartwig, Managing Partner bei der Plattform für Digital Knowledge Management (DKM) Yext beschreibt: 

1. Mehr Zeit für den Kunden

In den deutschen Innenstädten geht es jetzt wieder ein bisschen beschaulicher zu. Es bleibt mehr Zeit für einen gemütlichen Schaufensterbummel, wenn die Powershopper im Weihnachtsstress das Feld geräumt haben. Das heißt auch, Verkäufer haben nun wieder mehr Zeit um sich um ihre Kunden zu kümmern und ihnen eine gute Beratung zu liefern. Das kann der E-Cmmerce nicht. Diese Chance sollten Händler nutzen. 

2. Die wirklich freie Zeit beginnt

Die Zeit der Erholung beginnt für Viele erst nach den Feiertagen. Dann bleiben den meisten  noch ein paar unverplante Urlaubstage. Diese werden auch gerne genutzt, um noch ein paar Besorgungen zu machen, bevor der Arbeitsalltag wieder losgeht. Diese Kunden sollte man mit gezielten Aktionen ansprechen.

Die Grafik zeigt ortsbasierte Suchvolumina in Google Maps sowie anderen lokalen Suchmaschinen und Plattformen im Dezember nach Produktkategorien (auf Basis der Yext-Nutzer). Sie macht zum Beispiel deutlich, dass im Laufe des Dezembers die Suchanfragen nach Schmuckgeschäften stark steigen. Vor Silvester suchen besonders viele Menschen nach Spirituosen. Dagegen ist die Suche nach Unternehmen im Bereich Ernährung und Abnehmen durchweg unterdurchschnittlich.

3. Die Preise fallen

Nicht nur unter besonders sparsamen Konsumenten ist bekannt, dass die Preise für viele Waren nach dem Fest und zum Jahresbeginn fallen. Großes Sparpotential gibt es für Kunden bei Elektronik, Mode und Beauty-Produkten. Es lohnt sich, die Schnäppchenjäger gezielt mit speziellen Rabattaktionen im Stil des Black Friday anzusprechen. So kann man nebenbei die Lager für neue Kollektionen räumen. 

4. Der gute Schein

Viele Kunden lösen nach Weihnachten ihre Geschenkgutscheine ein. Hier ergibt sich viel potenzial, zusätzlichen Umsatz zu generieren, wenn das Gekaufte den Gutscheinwert übersteigt. Aber Gutscheinen bieten auch das Potenzial zur Kundenbindung. Denn vielleicht hatte der Kunde noch keine Berührungspunkte mit der Marke. Ihn gilt es, nachhaltig zu begeistern. Im besten Fall gelingt es, die Neukunden längerfristig zu binden.

5. Tauschen und kaufen

Längst nicht jedes Weihnachtsgeschenk kommt an. Viele Konsumenten möchten Präsente umtauschen, die ihnen nicht gefallen. Klingt für Händler zunächst ärgerlich, doch man kann es auch als Chance sehen. Immerhin kommen so auch neue Kunden in den Laden, die vielleicht spannende Produkte entdecken. Es bietet sich außerdem die Möglichkeit, spezielle Umtausch-Events zu organisieren.

Michael Hartwig, Managing Partner bei Yext. Yext hat sich auf die zentrale Optimierung und Verteilung von Daten über Unternehmen, etwa Öffnungszeiten oder Telefonnummern, spezialisiert.

Auf was Händler konkret achten sollten 

Es bieten sich auch nach den Feiertagen noch gute Chancen Kunden anzusprechen. Wichtig ist es, die Kunden über eventuell geänderte Öffnungszeiten, Aktionen, Events und Rabatte zu informieren. Dafür ist das Internet - Social Media, Google Maps, die eigene Webseite oder andere Informationsportale - dann doch wieder unverzichtbar. 

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