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Wechsel zu Juventus Turin
Adidas beteiligt sich am Ronaldo-Fieber

Der Club Juventus Turin feiert die Ankunft der Marke Cristiano Ronaldo auf sämtlichen Social-Media-Kanälen - und Adidas profitiert.

Text: W&V Redaktion

16. Juli 2018

Adidas profitiert von dem prominenten Neuzugang.
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Fußballer Cristiano Ronaldo ist Nike-Werbebotschafter. Doch Konkurrent Adidas profitiert jetzt von seinem Wechsel zu Juventus Turin. Gerüchte machen die Runde, wonach der Club kurz nach Bekanntgabe des Transfers in einer Nacht über 500.000 Ronaldo-Trikots verkauft haben soll, das schreibt Yahoo Italia. Offizielle Zahlen gibt es nicht. Die italienische Wirtschaftszeitung "Il sole 24 ore" schrieb am Wochenende, der Online-Shop von Juventus haben sieben Millionen Aufrufe verzeichnet

Ein Grund zur Freude in Herzogenaurach: Adidas twittert pünktlich zur Ankunft des Portugiesen ein Foto mit fünf Leibchen - und auf einem steht der Namen Ronaldo, die Nr. 7. "We create in Black & White -@juventusfc is #HereToCreate", schreiben die Herzogenauracher. 

Denn Adidas ist der offizielle Ausstatter des Vereins - und dieser ist im Ronaldo-Fieber: Schon die Landung des Portugiesen war filmreif. Als Top secret und einen Tag früher als erwartet betrat er italienischen Boden. Im Fernsehen lief gerade das Finale der Fußball-WM zwischen Frankreich und Kroatien. "Schaut her, wer gerade in Turin angekommen ist", twitterte Juve und schenkte den Fans ein erstes Foto von Ronaldo auf dem Rollfeld. An der Seite des Weltfußballers war dessen Freundin Georgina Rodriguez zu sehen, im Hintergrund stand der Privatjet.

Das war nur der Auftakt einer wahren Flut an Social-Media-Posts zum "Ronaldo-Day" - vom Medizincheck bis zur ersten Pressekonferenz im Allianz Stadion. Auf der Facebook-Seite prangt ganz oben: das neue Logo für den Neuzugang.

Zur Pressekonferenz - natürlich live auf Youtube übertragen - präsentierte Juventus ein kleines Filmchen mit Ronaldo in seinem neuen Trikot.

Denn nicht nur in sportlicher Hinsicht sind die Erwartungen an den Stürmer riesig. Ronaldo ist längst eine Marke, er ist ein Garant für klingelnde Kassen beim Merchandising und bei Sponsorenverträgen. Für den Turiner Traditionsverein ist die Ablösesumme an Real in Höhe von 112 Millionen Euro ein ungewohnt dicker Brocken - und hat finanzielle Bedenken aufgeworfen. Doch die Ausgaben könnten sich am Ende für die Clubkasse auszahlen.

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