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Adidas bringt Confirmed-App nach Europa

Der Sportartikelhersteller hat in den USA und China ausgelotet, wie Adidas-Fans die Sneaker-App "Confirmed" nutzen. Ermutigt von den Ergebnissen folgt jetzt der Rollout in mehreren europäischen Ländern.

Text: Anonymous User

2. März 2021

Adidas buhlt mit Confirmed um Sneaker-Fans
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Nach dem Launch in den USA und China rollt Adidas seine Sneaker-App "Confirmed" jetzt auch in den europäischen Ländern Großbritannien, Frankreich, Italien, Polen, Spanien, den Niederlanden und auch Deutschland aus. Ähnlich wie beim Konkurrent "SNKRS" von Nike bietet die App Adidas-Fans exklusiven Zugang zu neuen Produkt-Releases sowie Artikeln, Interviews oder Videos, de tiefere Einblicke zu aktuellen Produkten, aber auch den Kosmos und die Heritage von Adidas liefern.

“Wir sind stolz darauf, sagen zu können, dass 'Confirmed' sowohl in den USA als auch in China durchweg positiv aufgenommen wurde und die App-Downloads unsere Erwartungen übertroffen haben", sagt Tareq Nazlawy, Senior Director Digital Strategy bei Adidas. Auf die In-App-Produktdrops habe die Community nahezu enthusiastisch reagiert.

App-Nutzer sind gute Kunden

Über "Confirmed" erhalten App-Nutzer exklusiven Zugriff auf Sneaker-Releases. Darunter finden sich zum Beispiel Pieces der Kollaborationen mit Sean Wotherspoon, Pharrell Williams, Craig Green, Wales Bonner und Y-3. Über “modernste Freigabemechanismen soll sichergestellt werden, dass die Nutzer einen schnellen, fairen und sicheren Zugang zu begehrten Drops erhalten.

Adidas-Chef Kasper Rorstedt hat - ähnlich wie Konkurrent Nike - den strategischen Fokus schon lange auf digitalen Direktvertrieb gelegt. Machte Adidas vor rund einem Jahr noch 30 Prozent seines Umsatzes direkt mit den Verbrauchern, sind es heute 40 Prozent. In seinem digitalen Ökosystem zählt Adidas bereits 150 Millionen Mitglieder - fast doppelt so viele wie Ende 2019. Durch "Confirmed" werden diese Zahlen noch steigen. Mit diesen macht Adidas rund zwei Drittel seiner Online-Umsätze, weil sie nicht nur häufiger, sondern auch mehr einkaufen: Im Schnitt sind die Bons von registrierten Online-Shoppern um 20 Prozent höher als die unregistrierter Kunden.


Autor: W&V Redaktion

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