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Nationalmannschaft
Adidas und DFB einigen sich über Partnerschaft bis 2026

Der Sportartikelhersteller Adidas und der DFB hoffen, die EM 2024 nach Deutschland zu holen. Deshalb hat sich die Marke für eine vorzeitige Verlängerung der Partnerschaft entschieden.

Text: W&V Redaktion

10. September 2018

Der DFB und Adidas sind sich einig.
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Adidas und der Deutschen Fußball-Bund (DFB) signalisieren Geschlossenheit: Der fränkische Sportartikelhersteller und der DFB verlängerten den bis 2022 laufenden Vertrag vorzeitig um weitere vier Jahre bis 2026, wie die jahrzehntelangen Partner verkündeten. Damit bleibt die Marke Ausrüster der Fußball-Nationalmannschaft. "Das gibt uns finanzielle Planungssicherheit über einen sehr langen Zeitraum", so DFB-Präsident Reinhard Grindel.

Auch dank dieses Sponsorings sei der Verband "ungewöhnlich solide finanziell aufgestellt" und sende das Signal an die Uefa, dass man mit Blick auf die Bewerbung um die EM im Jahr 2024 den Anforderungen an einen Turnierausrichter gerecht werde. Über die Summe wurde Stillschweigen vereinbart. Laut dem vorherigen, 2016 abgeschlossenen Vertrag, hat Adidas dem DFB 50 Millionen Euro pro Jahr überwiesen. In einer ähnlichen Größenordnung dürfte sich auch der neue Abschluss bewegen.

Mit Blick auf das frühzeitige Aus der Deutschen bei der WM in Russland sagte Grindel: "Mit dem Weltmeister jubeln, mit dem Weltmeister einen Vertrag verlängern - das ist nichts Besonderes. Aber in einer schwierigeren sportlichen Lage dem DFB deutlich zu machen: Wir glauben an euren Verband und an eure Nationalmannschaft - dass ihr zur gewohnten Stärke und zu gewohnten Erfolgen zurückkehren werdet, das ist ein ganz deutliches Zeichen des Vertrauens."

Auch Adidas-Chef Kasper Rorsted sagte: "Wir stehen zu unseren langjährigen Partnern - und zwar gerade dann, wenn es wichtig ist." Der DFB und der Sportartikelhersteller mit Sitz in Herzogenaurach sind seit mehr als 60 Jahren Partner.

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