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Discounter-Mode
Aldi Süd bringt "Aldimania"-Kollektion heraus

Im Frühjahr tat es Aldi Nord, jetzt zieht Aldi Süd mit einer Kollektion gebrandeter Mode nach. Die Teile sind aber, im Gegensatz zur Aldi Nord-Aktion, regulär in den Filialen zu haben - wenn auch limitiert.

Text: W&V Redaktion

13. September 2021

Wer die Aldilette will, muss am 23. September in die Filiale - und schnell sein.
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Aldi-Fans, die sich in gebrandete Kleidung ihres Lieblings-Discounters hüllen wollten, konnten dies bislang nur im Norden Deutschlands tun: Vor einem Jahr brachte Aldi Nord seine erste Fashion-Kollektion auf den Markt – mit Hoodies, Trainingsanzügen, T-Shirts und Socken. Einfach so in den Filialen kaufen konnte man die Teile im Aldi-Design allerdings nicht – es gab sie lediglich über Gewinnspiele in den Sozialen Medien.

Das wird bei der ersten Kollektion, die Aldi Süd am 23. September herausbringt, anders sein: Die Stücke sind zwar auch limitiert, können aber in den Filialen vor Ort erworben werden. Dafür ist die Auswahl recht übersichtlich: Zu haben sind Socken und – klimaneutral produzierte - Badesandalen.

Erschwingliches Design

Die Adi-, äh, Aldilette ist in verschiedenen Designs und Größen zu haben. Preislich sind die Stücke für jedermann erschwinglich: Die Schlappen kosten 2,29 Euro das Paar. Die Socken sind noch günstiger: Hier kostet das Paar 99 Cent.

Die Aldi-Süd-Aktion läuft unter dem Motto "Aldimania" – und heißt damit genauso wie die Aktion, die der Discounter im April diesen Jahres in Großbritannien startete. Dort fiel die Kollektion allerdings etwas üppiger aus - im Sortiment fanden sich unter anderem auch Sportswear, Hoodies und Schlafanzüge.

Online waren die Logo-Klamotten ziemlich schnell ausverkauft. Das lag vielleicht auch an der begleitenden Kampagne, die für viel Aufmerksamkeit sorgte: Mit "Aldi's just done it" wurde das "Just do it" des Sportartikelherstellers Nike auf die Schippe genommen. Ob und welche begleitenden Werbemaßnahmen in Deutschland vorgesehen sind, ist noch offen.


Autor: Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde

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