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Verpackungsmüll
Aldi will Startups fördern

Mit einem Förderprogramm will Aldi Startups unterstützen, die neue Technologien für nachhaltigere Verpackungen entwickeln.

Text: W&V Redaktion

15. Januar 2019

Die Zusammenarbeit soll helfen, Verpackungsmüll zu vermeiden.
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Die Diskussion ums Plastik bewegt die Discounter immer mehr. Aldi Nord und Aldi Süd gehen dabei neben ihrer hauseigenen Anti-Verpackungsmüll-Initiative neue Wege: Während die Konkurrenz wie Norma oder Netto im Kleinen neue Verpackungen zum Beispiel auf Gras-Basis erproben, tun sich die Aldi-Konzerne mit Startups aus dem Bereich zusammen.

Gemeinsam mit dem Accelerator-Programm TechFounders, das Startups mit etablierten Unternehmen zusammenbringt, sucht Aldi den Kontakt zu Entwicklern, die nachhaltigere Verpackungsmaterialien herstellen.

Die Ziele sind ehrgeizig: Im Rahmen seiner "Verpackungsmission" will Aldi den Materialeinsatz bei Verpackungen bis 2025 um 30 Prozent zu reduzieren. Außerdem sollen bis Ende 2022 sämtliche Eigenmarken-Produktverpackungen recyclingfähig sein. Die Kooperation mit TechFounders sei nun ein weiterer Schritt, um diese Ziele zu erreichen. Aldi will die entsprechenden Startups nicht nur finanziell unterstützen, sondern auch "den Teilnehmern als Impulsgeber und Mentor zur Seite stehen".

Gemeinsam mit TechFounders wollen Aldi Süd und Aldi Nord in einem ersten Schritt Startups für innovative Kooperationsprojekte identifizieren. Diese werden dann von dem Accelerator in Themen wie Pitching, Business Case, HR, Sales & Marketing, Venture Capital gecoacht.

Innovative Verpackungsideen und Trends der Branche sind auch Thema beim 2. Packaging Summit am 3. und 4. April 2019 in München, zu dem W&V und Neue Verpackung einladen. Mehr zum Programm und den Referenten gibt es unter www.packagingsummit.de. Melden Sie sich gleich hier an - zum Frühbucherrabatt.

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