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Testimonial wider Willen
Ariana Grande verklagt Forever 21

Ist es ein cleverer Schachzug, ein Lookalike-Model zu engagieren, wenn der echte Star zu teuer ist? Das muss nun ein Gericht in Los Angeles klären.

Text: W&V Redaktion

4. September 2019

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Die Modekette Forever 21 soll ohne Erlaubnis den Namen und das Aussehen von Ariana Grande zu Werbezwecken benutzt haben. Das hat jetzt ein juristisches Nachspiel. Denn die 26-jährige US-Sängerin hat gegen den Händler in Los Angeles Klage eingereicht.

Konkret hatte Forever 21 offenbar in seinem Instagram-Account in einem Post auf Fotos aus dem "7 Rings"-Video verwiesen. In einem anderen Post zeigte das Unternehmen das Lookalike-Model, das eine ähnliche Frisur und einen ähnlichen Kopfschmuck trug wie die Sängerin im Originalvideo. Die Modekette hätte dadurch unerlaubterweise von Grandes Star-Image profitiert, heißt es in der Klageschrift.

Das Heikle daran: Forever 21 wählte diesen Umweg, weil Grande selbst einen Werbevertrag mit der Modekette abgelehnt hatte. Man stritt ums Geld. Forever 21 war nicht bereit, "den angemessenen Marktwert eines Stars im Format von Frau Grande zu bezahlen", ist in der Anklage zu lesen. 

Im Nachhinein könnte Grande für die Kampagne doch noch abkassieren. Die Entschädigungssumme ist auf rund neun Millionen Euro beziffert. Forever 21 selbst wollte sich auf eine Anfrage von BuzzFeed News nicht zu den Vorfällen äußern.

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