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Werbeverbot
ASA zieht Kampagnen von Cadbury, Chewitts und Swizzels aus dem Verkehr

Cadbury, Chewitts und Swizzels sind ins Visier der britischen Medienaufsicht geraten, weil sie trotz Verbot mit ihren Werbekampagnen noch immer Kinder ansprechen.

Text: Anonymous User

6. Juli 2018

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England macht Ernst mit seinem Kampagnenverbot für Produkte mit hohem Fett-, Salz- oder Zuckergehalt in Kindermedien. Die britische Medienaufsicht Advertising Standards Authority (ASA) hat Kampagnen der Süßwarenhersteller Cadbury, Chewitts und Swizzels aus dem Verkehr gezogen, weil sie mit den ungesunden Süßigkeiten gezielt Kinder ansprechen. So motivierte Cadbury auf seiner Website Kinder unter dem Slogan  "Das Märchen vom großen Osterhasen" zur Suche nach Cadbury-Eggs aus Schokolade. Chewits warb auf Facebook mit dem Comic-Drachen "Chewie the Chewitsaurus" und Swizzels promotete ein Comic-Spiel, bei dem Kinder für die Squashies die passenden Partner suchen sollten.

Bei den Marken versteht man die Kritik der ASA nicht. Man nehme die Verantwortung, mit Werbung nicht direkt Kinder anzusprechen, sehr ernst und sei enttäuscht, dass die ASA beanstandete, die Werbung missachte gültiges Recht, heißt es von Seiten Cadburys. Auch Swizzels will sein Comic-Spiel nicht direkt für Kinder kreiert haben. In der App werde ausdrücklich betont, dass die Nutzer über 16 Jahre alt sein müssten, so Marketing-Chef Jeremy Dee gegenüber der Huffington Post

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