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Lebensmitteleinzelhandel
Auch Tegut ist an Real-Standorten interessiert

Die Supermarktkette Tegut hat ebenfalls Interesse an einigen der zum Verkauf stehenden Real-Standorten signalisiert. Wenn das Bundeskartellamt zustimmt, will das Unternehmen mit Sitz in Fulda sieben Märkte übernehmen.

Text: W&V Redaktion

22. November 2019

Die zur schweizer Migros-Gruppe gehörende Supermarktkette Tegut will sieben Real-Märkte übernehmen.
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Für die zum Verkauf stehenden Real-Supermärkte gibt es einen weiteren Interessenten: Die Supermarktkette Tegut will sieben Filialen vom Immobilieninvestor Redos erwerben. Eine Sprecherin bestätigte am Freitag, dass das Unternehmen mit Sitz in Fulda die Übernahme beim  Bundeskartellamt angemeldet habe. Weitere Details, etwa zu Standorten der Märkte, wurden zunächst nicht bekannt. Zuvor hatte die Lebensmittelzeitung über die Absicht von Tegut berichtet.

Auch Deutschlands größter Lebensmittelhändler Edeka mischt im Verkaufsprozess um die Real-Märkte als Bieter mit - und zwar in deutlich größerem Umfang: Bereits Ende Oktober hatte das Kartellamt bekanntgegeben, dass Edeka 87 Real-Standorte erwerben will.

In einem ersten Schritt will Redos die rund 280 Real-Märkte vom Mutterkonzern Metro aufkaufen. Das Kartellamt hatte dafür Mitte Oktober die Freigabe erteilt - unter der Bedingung, dass Redos einen Großteil an Konkurrenten wie Edeka, Rewe oder Kaufland weiterreicht.

Metro verhandelt seit Monaten mit Redos, das als bevorzugter Bieter für die Real-Supermärkte auserkoren ist. "Die Verhandlungen mit Redos werden mit Hochdruck fortgeführt, um diese möglichst in den kommenden Wochen abzuschließen", hieß es kürzlich bei Metro. Man sei in den Verhandlungen bereits sehr weit und gehe jetzt "in jedem Fall in die entscheidende Phase".

Zuvor hatte sich der zweite Interessent X+Bricks erneut bei Metro gemeldet und signalisiert, "mit einem deutlich nachgebesserten Angebot" auf die Anforderungen des Verkäufers einzugehen, wie eine Metro-Sprecherin berichtet hatte. (dpa/red)


Autor: W&V Redaktion

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