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Kreation des Tages
Back to Normal? Nicht für Durex

Der Hersteller von Präservativen ermutigt Menschen, jetzt gerade nicht zum Alltag von einst zurückzukehren. Denn auf das, was früher normal war, können wir getrost verzichten. Ein Manifest von Havas, London.

Text: W&V Redaktion

8. Mai 2020

Durex: Es gibt kein Zurück mehr.
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Really? Absolutely. Oder wer will schon mit Männern schlafen, die lieber auf den Gummi verzichten, weil ihnen das nicht "gefühlsecht" genug ist. Und warum Frauen ächten, die Kondome mit sich herumtragen. Feiern wir sie lieber! Wir können, so Durex, gut ohne HIV und sexuell übertragbare Krankheiten leben.

Ein Hoch auf die Regelbrecher

In seiner neuesten Kampagne plädiert die Kondommarke Durex, wie u.a. The Stable schreibt, für eine neue Norm im Umgang miteinander, die von Respekt, Integrität und Spaß an der Lust zeugt. Havas, London, hat dazu ein Manifest entwickelt, das derzeit über soziale Medien verbreitet wird und außerdem hier und da an Holzlatten klebt.

Durex' Manifest

Ben Wilson, Global Category Director, des Durex-Herstellers RB, sieht darin eine große Chance: "Jeder spricht davon, zur Normalität zurückzukehren. Aber niemand stellt in Frage, ob wir das überhaupt tun sollten. Die Wahrheit ist, dass die Norm oft mit überholten Konventionen einhergeht. Und wenn es sich um Sex dreht, können wir es besser machen. Stellen wir das Normale in Frage."

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Kampf den Tabus

Durex hat sich erst vor Kurzem eine neue Positionierung und visuelle Identität gegeben, die dem Motto folgt: "Challenge The Norms". Die Marke steht seitdem für den Kampf gegen sexuelle Tabus, Stigmata und überholte Stereotypen.

Durex Valentines

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Autor: Conrad Breyer

kam über Umwege ins Agenturressort der W&V, das er heute leitet. Als Allrounder sollte er einst einfach nur aushelfen, blieb dann aber. Er interessiert sich für alles, was Werber:innen unter den Nägeln brennt, in Beratung, Strategie und Kreation. Besonders innovative Agenturmodelle haben es ihm angetan. Angefangen hat das alles mit einem Praktikum bei Media & Marketing, lange her. Privat engagiert er sich für LGBTI*-Rechte, insbesondere in der Ukraine. Vielleicht ist er deshalb auch Diversity-Beauftragter der SWMH geworden, der die W&V angehört.

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