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Coronavirus
Bahn setzt Statement gegen Verschwörungstheoretiker

Hoffentlich saßen Attila Hildmann und Ken Jebsen nicht in diesem ICE: Denn eine Zugdurchsage macht sich über Verschwörungstheoretiker und ihre Anhänger lustig, die glauben, dass heute die neue #Weltordnung anbricht.

Text: W&V Redaktion

15. Mai 2020

Die Deutsche Bahn achtet auf Mund-Nasen-Schutz.
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Ein Zugsprecher der Deutschen Bahn hat Verschwörungstheorien um das Coronavirus auf die Schippe genommen und im Netz für Lacher gesorgt. In einem Video, das auf Twitter veröffentlicht wurde, ist zu hören, wie der Mitarbeiter in seiner Durchsage die Reisenden eines ICE Richtung Schweiz am Freitag ironisch aufforderte, möglichst Mund und Nase zu bedecken, um der Regierung kein Erbgut zukommen zu lassen. Als "Hinweis an alle Verschwörungstheoretiker bei uns an Bord" sagte er: "Denken Sie bitte daran, dass die Bundesregierung heimlich Speichelproben sammelt, um Klone von Ihnen zu produzieren, die Sie dann ersetzen sollen." Dies könne mit einem Mundschutz verhindert werden. Auch auf dem offiziellen Twitter-Account der Bahn wurde das Video geteilt.

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Jüngst verbreiteten Verschwörungsideologen in der Corona-Krise vermehrt Falschnachrichten - etwa, dass insbesondere Kinder unter einer Stoffmaske Atemnot erleiden könnten, oder dass sich wegen der Mund-Nasen-Bedeckungen derzeit Fälle von Augenherpes häuften. Häufig wird auch völlig faktenfrei unterstellt, die Bundesregierung nutze die Pandemie, um die Bevölkerung in Deutschland zu unterdrücken.

Superspreader dieser Ideen sind unter anderem Attila Hildmann, Vegankoch aus Berlin, und der ehemalige Journalist Ken Jebsen. Für seine abstrusen Theorien muss Hildmann sogar geschäftliche Einbußen in Kauf nehmen. Vitalia und Kaufland listen seine Produkte aus.

Für den 15. Mai rechnen sie mit dem Beginn einer neuen Weltordnung, was bei Twitter sofort trendete und für reichlich Erheiterung sorgt. Auch Marken greifen den Trend auf:

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am/dpa

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Autor: Annette Mattgey

Seit 2000 im Verlag, ist Annette Mattgey (fast) nichts fremd aus der Marketing- und Online-Ecke. Für Markengeschichten, Kampagnen und Karriere-Themen hat sie ein besonderes Faible. Aus Bayern, obwohl sie "e bisi anners babbelt". 

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