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Oktoberfest
Bayern ruft zum Volksfest dahoam

"Auf geht's ihr Obazis" - lässt Ur-Bayer Harry G die Oktoberfest-Fans wissen. So wirbt der Freistaat Bayern für regionale Spezialitäten. Der "Wiesn King" von Burger King gehört übrigens nicht dazu.

Text: W&V Redaktion

18. September 2020

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Das Oktoberfest 2020 – oder besser gesagt: die Wiesn – fällt in diesem Jahr aus. Doch so ganz können sich die Bayern offensichtlich nicht davon lösen.

Das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten hat eigens eine Kampagne aufgelegt, um für regionale Spezialitäten zu werben: "Volksfest dahoam". Als Vorkämpfer für traditionelle Speisen aus Bayern haben sich die Macher den bayerischen Comedian Harry G gesichert. Er tritt in einem Clip auf, die Musik dazu liefert Sepalot. Der Vorzeige-Bayer taucht auch auf Plakaten und Postkarten auf.

Der Auftritt ist dafür gedacht, die heimischen Ernährungshandwerke und die Gastronomie zu unterstützen. Die Botschaft: Feiert zuhause oder im Biergarten.

Die Website volksfest-spezialitäten.de bündelt alle Informationen - beispielsweise hinter welchen Siegeln sich tatsächlich bayrische Produkte verbergen oder Oktoberfest-Rezepte. An der Aktion sind laut dem Ministerium rund 1.000 Partner beteiligt. 

Bei einem Gewinnspiel werden unter anderem drei Mal acht Konzertkarten für LaBrassBanda inklusive Wirtshaustisch mit Volksfestschmankerln verlost, An-/Abreise sowie Übernachtung sind in dem Gewinn ebenfalls enthalten.

Harry G setzt sich also für eine authentische bayerische Esskultur ein. Was er damit wahrscheinlich nicht meint, ist der Burger "Wiesn King" - die jüngste Erfindung der Fastfood-Kette Burger King. Er besteht aus Rindfleisch, Zwiebeln, Gurkenscheiben Senf und einer Käsecreme "nach bayrischer Art" - erhältlich Deutschlandweit bis Anfang November. 

Und bestimmt auch nicht den "Ö-Säft" aus dem Hause True Fruits


Autor: Ulrike App

ist bei W&V Online für Digitalthemen zuständig. Und das hat nicht nur mit ihrem Nachnamen zu tun, sondern auch mit ihrer Leidenschaft für Gadgets und Social Media. Sie absolvierte vor ihrer Print-Zeit im Marketing-Ressort der W&V die Berliner Journalisten-Schule und arbeitete als freie Journalistin.

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