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Kreation des Tages
Ben & Jerry's fordert Hilfe für Moria-Opfer

Ben & Jerry's engagiert sich erneut politisch. Mit der Initiative #LeaveNoOneBehind will die Eismarke auch in der Flüchtlings-Debatte ein Zeichen setzen und wendet sich mit einem Aufruf an die Politik.

Text: W&V Redaktion

24. September 2020

Ben & Jerry's zeigt auch in der Flüchtlings-Frage Haltung.
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Ben & Jerry's ist für sein politisches Engagement bekannt. Erst kürzlich hatte die Eis-Love-Brand gemeinsam mit dem US-Nachrichtenportal Vox eine Podcast-Serie produziert, die sich dem Thema Rassismus in den USA widmet. Mit der nächsten Aktion zeigt das Unternehmen seine Solidarität mit den Moria-Opfer und wendet sich mit einem Aufruf im Zuge der komplett inhouse-konzipierten Kampagne "#LeaveNoOneBehind - Moria eiskalt evakuieren" an die Politik.

Auf der Website dazu heißt es: "Wenn knapp 30.000 Menschen, die ihre Heimat aufgrund von Krieg und Gewalt verlassen mussten, aktuell unter den menschenunwürdigen und durch Corona verschärften Bedingungen in den Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln ausharren. Und gleichzeitig mehr als 170 deutsche Städte als Sichere Häfen bereit erklärt haben, diesen Menschen zu helfen: Dann macht das keinen Sinn. Die Politik muss jetzt Handeln! Wir fordern die Bundesregierung und alle Bundesländer jetzt dazu auf, die Camps und gefährdeten Bewohner der griechischen Inseln Lesbos, Chios, Samos, Leros und Kos zu evakuieren, in Sicherheit zu bringen und in den aufnahmebereiten Städten in Deutschland unterzubringen."

Um den Forderungen zusätzlich Druck zu verleihen, ruft Ben & Jerry's auch seine Fans dazu auf, digital aktiv zu werden. Mit dem auf der Seite integrierten Social Action Tool ist es möglich, eine Nachricht an Politiker im Bundestag und in den Länderparlamenten zu schicken.

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Unter dem Motto "Lager evakuieren, der Platz ist da!" hatte das Aktionsbündnis Seebrücke, Sea-Watch, der Initiative #LeaveNoOneBehind und Campact am 7. September bereits 13.000 Stühle vor dem Reichstag aufgestellt. Jeder Stuhl stand dabei für jeden der 13.000 Menschen, die an den europäischen Außengrenzen festgehalten werden.

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Autor: Alessa Kästner

ist Absolventin der Burda Journalistenschule und volontierte beim Playboy. Die gebürtige Münchnerin schrieb für Magazine wie ELLE, Focus oder Freundin und schnupperte im Anschluss noch ein wenig Agenturluft bei Fischer Appelt. Ihre Kernthemen als W&V-Redakteurin: Digital Lifestyle, New Work und Social Media.

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