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Erdbär GmbH
Berliner Kinderfood-Startup rebelliert gegen Nestlé & Co

Die Kampagne für die Cerealien-Marke Rebelicious verfremdet Packaging-Motive von Kellogg's und Nestlé: Ihre Produkte enthielten so viel Zucker, dass die WHO empfehle, deren Werbung zu verbieten, lautet die Botschaft.

Text: W&V Redaktion

10. September 2019

Eines der Plakatmotive der aktuellen Rebelicious-Kampagne.
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Die Marke Rebelicious des Berliner Kinderfood-Startups Erdbär gibt es erst seit einem Jahr. Die Gründer haben sich auf die Fahnen geschrieben, für ein besseres und gesünderes Kinderfrühstück zu sorgen. Die Cerealien des neuen Anbieters enthalten eigenen Angaben zufolge bis zu 40 Prozent weniger Zucker als die Produkte der Marktführer.

In der ersten großen Kampagne unter dem Titel "Censored" - von VCCP Berlin - werden einschlägige Packaging-Motive der Konkurrenz verfremdet: Deren Produkte, so lautet die Botschaft, enthielten so viel Zucker, dass die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfehle, Werbung dafür zu verbieten. Die bekannten Maskottchen der Marktführer werden daher mit einem Augenbalken versehen.

Die Kampagne ist nun in den größten deutschen Städten auf Plakaten vor Supermärkten sowie auf Infoscreens und in Form von Display-Ads zu sehen. In Social-Media-Netzwerken wird bis in den Oktober hinein ebenfalls entsprechender Content ausgespielt.

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Plakatmotiv aus der Rebelicious-Kampagne

Plakatmotiv aus der Rebelicious-Kampagne

Unter der Marke Freche Freunde bietet die Erdbär GmbH schon seit längerem Obst- und Gemüseprodukte für Kinder an. Dort ist Geschäftsführer Alex Neumann für die Kampagne verantwortlich. Der Mitgründer des Berliner Startups meldet sich außerdem mit diesem Statement zu Wort:

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VCCP Berlin hatte sich den Etat für die Rebelicious-Kampagne zuvor in einem Pitch gesichert. Für Mediastrategie und -planung zeichnet die Zanatta Media Group verantwortlich.


Autor: Markus Weber

ist in der Online-Redaktion für Agenturthemen zuständig. Bei W&V schreibt er seit 15 Jahren über Werbeagenturen. Volontiert hat er beim Online-Marketing-Titel „E-Market“. 2010 war er verantwortlich für den Aufbau der W&V-Facebookpräsenz. Der Beinahe-Jurist mit kaufmännischer Ausbildung hat ein Faible für Osteuropa.

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