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Halloween-Kampagne
Bett1 stoppt Spot wegen Anschlag in Nizza

Bett1 reagiert auf den Terror in Nizza und stoppt aus Respekt vor den Opfern und Angehörigen seinen Halloween-Spot, der einen abgetrennten Kopf zeigte. Die Szene sei unpassend, teilte die Firma mit.  

Text: W&V Redaktion

30. Oktober 2020

Szene aus dem gestoppten Halloween-Spot.
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Am Mittwoch veröffentlichte Bett1 einen Halloween-Spot auf Youtube, der heute und morgen auch im TV hätte laufen sollen. Aufgrund der tödlichen Messerattacke in Nizza hat der Matratzenhändler nun die Kampagne gestoppt. Aus diesem Grund ist auch der W&V-Artikel (Titel: "Bett1-Horrorfilm als TV-Spot zu Halloween") über die jüngste Episode der Spot-Serie nicht mehr abrufbar.

In der südfranzösischen Stadt hatte am Donnerstagmorgen ein Angreifer bei einem islamistisch motivierten Anschlag drei Menschen getötet. Eines der Opfer soll Medienberichten zufolge enthauptet worden sein.

Der nun gestoppte Bett1-Clip aus der Feder der Agentur Antoni Heaven zeigte als Halloween-Scherz einen Protagonisten mit abgetrenntem Kopf. Man empfinde diese Szene als unpassend angesichts des schrecklichen Terrors, teilt Adam Szpyt, Gründer und CEO von Bett1, auf W&V-Anfrage mit: "Angesichts dieser unfassbaren Ereignisse in Frankreich stoppen wir die Halloween-Kampagne aus tiefstem Respekt vor den Opfern und ihren Angehörigen." Geplant war ursprünglich, den Spot auf den Sendern ARD, ZDF, RTL, Pro7, Sat1, Sky und Eurosport auszustrahlen.

Im Sommer gründete die Berliner Agentur Antoni mit Heaven eine auf den Matratzenhändler zugeschnittene Einheit. Die aktuelle Spot-Serie, zu der auch der Halloween-Clip gehörte, dreht die fünf Jahre alte und mittlerweile zum Kult gewordene Kampagne von Serviceplan weiter.


Autor: Maximilian Flaig

ist seit 2018 W&V-Redakteur und verbringt in dieser Funktion die meiste Zeit des Tages im Agenturressort. Dort versorgt ihn die kreativste Branche der Welt zuverlässig mit guten Geschichten - oder mit Zahlen für diverse Rankings. Sport- und Online-Marketing interessieren den gebürtigen Kölner besonders. 

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