Anzeige

#Whatwedonext
Billie Eilish und die Telekom feiern die Generation Z

Die Deutsche Telekom hat eine Ikone der Generation Z für eine internationale Kampagne engagiert. Sängerin Billie Eilish erklärt in einem 120-Sekünder, wie ihre Altersgenossen ticken - und verteidigt sie.

Text: W&V Redaktion

12. August 2020

Billie Eilish plädiert für mehr Verständnis für ihre Generation.
Anzeige

Die Deutsche Telekom macht die Sängerin Billie Eilish zur Heldin ihrer europaweiten Kampagne #Whatwedonext #Dabei - und will so die Generation Z erreichen. Die 18-Jährige hat Millionen über Millionen Fans und Follower in den Socials. "Eilish hat eine gigantische Reichweite", so Wolfgang Kampbartold, Vice President International Market Communications bei der Deutschen Telekom. Eine Ikone der unter 25-Jährigen. 

Dass genau diese Digital Natives sehr viel Zeit mit ihren Smartphones verbringen, greift die Telekom in einem 120-Sekünder auf (Kreation: Saatchi & Saatchi, London). Doch bei den Bonnern bekommt das Nutzungsverhalten der Teens und Twens eine positive Konnotation. "Unsere Generation ist kreativ, kooperativ und kommunikativ. Mit diesem Potenzial können wir viel bewegen", sagt Eilish in dem Clip. "Schon jetzt leisten wir Erstaunliches – und das ist erst der Anfang." 

Die Jungen wirklich so engagiert? Die Telekom hat bei Kantar eine Studie in Auftrag gegeben, um die Europäer*innen im Alter von 16 bis 26 Jahren besser zu verstehen. 93 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass digitale Technologien nützliche Instrumente für Lernen und Bildung sind. Zudem geben 86 Prozent an, dass sie sich mit Online-Communitys zu gemeinsamen Interessen digital austauschen. Die Digitalisierung als wichtigen Treiber bei der Bewältigung globaler Nachhaltigkeitsfragen sehen 86 Prozent. Fast drei Viertel der jungen Menschen (69 Prozent) glauben, dass ihre Generation häufig auf Unverständnis stößt. Den Grund dafür sehen sie in ihrer Vorliebe für Smartphone & Co.. 

"Die Menschen dieser Altersgruppe machen ganz viele coolen Sachen: Sie engagieren sich beispielsweise für Klimaschutz oder faire Kleidung. Sie sind der Treiber der Digitalisierung", so Wolfgang Kampbartold. Man gebe diesem "digitalen Optimismus eine Bühne", sagt der Manager. 

Der Konzern hat 2019 "digitale Teilhabe" als seinen zentralen Anspruch definiert - seitdem lautet der Anspruch an sich selbst: "Wir sind erst zufrieden, wenn alle #dabei sind." 

Dieser Inhalt kann leider nicht dargestellt werden. Sie finden ihn hier.

Der erste Flight ist auf drei Monate angesetzt. Die Telekom verrät die Höhe des Budgets nicht. Das Unternehmen wirbt in Deutschland, Kroatien, Montenegro, Nord-Mazedonien, Österreich, Polen, Rumänien, Slowakei und Ungarn. Neben Eilish treten noch weitere Protagonisten der Jungen auf, die auf den Social-Media-Kanälen vorgestellt werden. Die Generation Z soll sich unter dem Hashtag #whatwedonext an der Diskussion beteiligen.

Dreh vor der Corona-Pandemie

Die Regie hat Musikvideo-Macher Vincent Haycock übernommen. Wolfgang Kampbartold und sein Team hatten in gewisser Weise Glück, denn die Dreharbeiten fanden in Los Angeles statt - bevor überhaupt die Corona-Pandemie losging. "Wir haben die Botschaften aber nochmals angepasst", sagt er. "In den kommenden Jahren werden die durch Covid-19 hervorgerufenen Veränderungen die jüngere Generation kulturell, sozial und wirtschaftlich beeinflussen."

Allerdings wollte das Unternehmen schon viel früher mit dem Spot rausgehen - im Juni. Dann beherrschte wiederum ein ganz anderes Thema die Agenda: #blacklivesmatter. Dazu sollte man wissen, dass der Eilish-Auftritt nie für das US-Publikum vorgesehen war. Doch - nach der Fusion von T-Mobile mit Sprint - ist die USA für die Telekom ein extrem wichtiger Markt. Stattdessen hat das Unternehmen den "International Youth Day" der Vereinten Nationen als neuen Starttermin auserkoren.


Autor: Ulrike App

ist bei W&V Online für Digitalthemen zuständig. Und das hat nicht nur mit ihrem Nachnamen zu tun, sondern auch mit ihrer Leidenschaft für Gadgets und Social Media. Sie absolvierte vor ihrer Print-Zeit im Marketing-Ressort der W&V die Berliner Journalisten-Schule und arbeitete als freie Journalistin.

Anzeige