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Mode
Boss kooperiert mit Influencerin Caro Daur

Das deutsche Mode-Label Boss und Influencerin Caro Daur bringen im Oktober eine gemeinsame Kollektion heraus, das kündigt das Unternehmen auf dem hauseigenen Instagram-Account an. 

Text: W&V Redaktion

15. September 2020

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Influencerin Caro Daur und das Label Boss launchen laut einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung im Oktober eine gemeinsame Kollektion. "Boss curated by Caro Daur", so lautet der Name. Die 25-Jährige hat auf Instagram rund 2,5 Millionen Follower.

"Mit Kampagnen erreicht man nicht unbedingt die jüngere Zielgruppe", so Ingo Wilts, Chief Brand Officer und Vorstandsmitglied der Hugo Boss AG, gegenüber der FAZ. Daur sei eine eigene Marke.

Boss hat auf Instagram zwar die Zusammenarbeit mit Daur bereits verkündet, verrät aber keine weiteren Details. Daur selbst spricht von "Klassikern", die sie entworfen habe. Daur hat auf ihrem Instagram-Account ein kleines Video gepostet.

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Die Kleidung soll ab Oktober im Handel erhältlich sein. Laut Wilts hat das Unternehmen zuletzt von einem steigenden Online-Verkauf profitiert. 

Doch die Lage in der Branche ist ernst. Der Modehandel in den deutschen Innenstädten und Einkaufszentren hat nach Berechnungen des Verbands BTE von März bis August rund ein Drittel seines Geschäfts eingebüßt. "Boutiquen und Modehäuser haben damit im Vergleich zum Vorjahr etwa fünf Milliarden Euro Umsatz verloren", so der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Textil (BTE), Rolf Pangels. 

Gleichzeitig habe es eine massive Verschiebung in Richtung Online-Shopping gegeben. Seit April habe der Online-Handel in jedem Monat im zweistelligen Prozentbereich zulegen können. "Die Schere zwischen stationärem Modehandel und Online-Handel ist damit weiter auseinandergegangen", sagte Pangels.


Autor: Ulrike App

ist bei W&V Online für Digitalthemen zuständig. Und das hat nicht nur mit ihrem Nachnamen zu tun, sondern auch mit ihrer Leidenschaft für Gadgets und Social Media. Sie absolvierte vor ihrer Print-Zeit im Marketing-Ressort der W&V die Berliner Journalisten-Schule und arbeitete als freie Journalistin.

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