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Nachhaltigkeit
BrewDog braut ein CO2-negatives Bier

Die Brauerei bringt mit ihrem "Lost Lager" ein Pilsner auf den Markt, bei dem ein Teil des Malzes durch überschüssiges Brot ersetzt wird. Weitere Nachhaltigkeitsaktionen sind in Arbeit, darunter der "Lost Forest".

Text: W&V Redaktion

29. April 2021

Das "Lost Lager" soll der Lebensmittelrettung dienen.
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In Sachen Innovation und Nachhaltigkeit hat die Brauerei BrewDog schon häufiger Initiative gezeigt. Jetzt gibt es ein neues Produkt: Ab sofort ist mit der Neuinterpretation von BrewDog‘s "21st Century Pilsner", auch "Lost Lager" genannt, ein CO2-negatives Bier in Deutschland erhältlich.

Das Besondere dabei: In der neuen Rezeptur wurde ein Teil des Malzes durch überschüssiges Brot ersetzt, das ansonsten vernichtet worden wäre. "Dieses Bier ist ein echter Meilenstein in der Geschichte von BrewDog", sagt Adrian Klie, CEO BrewDog Deutschland. "Unser Unternehmen ist seit 2020 CO2-negativ. Für jedes Kilo CO2, das wir ausstoßen, werden zwei Kilo kompensiert. Dies geschieht unter Betrachtung der gesamten Lieferkette, nicht nur unseres eigenen Ausstoßes. Unsere Nachhaltigkeitsagenda 'BrewDog Tomorrow' ist seitdem die Grundlage all unseres Handelns."

Mehr grüne Energie

Mit dem neuen "Lost Lager“ will  BrewDog erneut diese Nachhaltigkeitsagenda unterstreichen. Das schottische Unternehmen braut mittlerweile an allen internationalen Standorten mit grüner Energie, am Hauptsitz in Ellon sogar direkt aus der eigenen Windkraftanlage. Außerdem wird der Treber, also die Malzreste, die nach dem Brauprozess übrigbleiben, zu Biogas, in Brot weiterverarbeitet oder direkt als Tierfutter verwendet.

Auch alle weiteren Geschäftsbereiche, wie Bars und Restaurants, beziehen ausschließlich nachhaltige Energie; die Brauerei und das Restaurant DogTap in Berlin etwa von Greenpeace Energy. Im schottischen Ellon wird aktuell an der Errichtung anaerober Behälter gearbeitet, die Abwasser direkt vor Ort in sauberes Wasser umwandeln sollen.

In den schottischen Highlands wird darüber hinaus der "Lost Forest" entstehen: ein rund 5000 Hektar großes Waldgebiet, die biologische Vielfalt fördern und auf natürliche Weise gegen Überschwemmungen wirken soll. Die wirtschaftliche Entwicklung des ländlichen Raums haben die Brauer aber auch im Blick: Im BrewDog Lost Forest sind künftig auch eine nachhaltig bewirtschaftete Campinganlage, Eco Lodges, ein Hotel sowie eine Destillerie geplant.


Autor: Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde

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