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Aufsichtsbehörde
Briten verbieten Werbung mit negativen Geschlechter-Klischees

Die britische Advertising Standards Authority sagt den Geschlechter-Klischees den Kampf an. Die strenge Regelung gilt ab sofort.

Text: W&V Redaktion

17. Juni 2019

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Sie kann nicht einparken, er keine Windel wechseln. Werbung mit klischeehafter Darstellung von Frauen oder Männern, die deren Fähigkeiten infrage stellt, ist in Großbritannien ab sofort verboten. Eine entsprechende Regelung der zuständigen Aufsichtsbehörde in Großbritannien trat am Freitag in Kraft.

Damit soll die Verbreitung schädlicher Geschlechterklischees eingedämmt werden, teilte die Advertising Standards Authority (ASA) mit. "Wir haben herausgefunden, dass manche Darstellungen in der Werbung eine Rolle dabei spielen, das Potenzial von Menschen zu beschränken", so ASA-Geschäftsführer Guy Parker.

Die Aufsichtsbehörde prüft künftig Werbespots, Anzeigen oder Plakate auf deren Vereinbarkeit mit der neuen Regelung. Nicht verboten sei weiterhin Werbung, die sich wegen des Produkts nur an ein Geschlecht richte, oder Männer und Frauen beim erfolgreichen Verrichten einer vermeintlich typischen Tätigkeit zeigten. Zum Beispiel dürften Männer weiterhin als Heimwerker dargestellt werden oder Frauen beim Shopping, so die Behörde. (dpa)

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