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#runhappyathome
Brooks setzt auf Unterstützung für Händler

Laufschuhhersteller Brooks will Sportgeschäften vor Ort während der Coronavirus-Krise vor Ort mit Direktversand-Programm und virtuellen Schulungen helfen. Vorstellung von neuen Produkten wird verschoben. 

Text: W&V Redaktion

31. März 2020

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Sportartikel-Riese Adidas sorgt aktuell vor allem durch eingestellte Zahlungen an Vermieter und Dienstleister für Schlagzeilen. Andere Marken der Branche haben sich dagegen für einen gegensätzlichen Weg entschieden. New Balance hat bereits mit der Produktion von Atemschutzmasken begonnen. Brooks widmet sich indes den besonders unter Druck stehenden Partnern vor Ort.  In der jetzigen Situation sei es für Brooks von besonderer Bedeutung, seine Händler zu unterstützen und die engen Beziehungen zu pflegen. Der Laufschuhhersteller bemühe sich, in Übereinstimmung mit den Richtlinien von Regierung und Gesundheitsbehörden dazu beizutragen, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen.

Brooks freue sich "besonders darüber, allen Händlern Dropshipping (Direktversand) während der Corona-bedingten Ladenschließung anbieten zu können" – eine Übergangslösung, an der das Unternehmen aktuell auf Hochtouren arbeite und die ab sofort zur Verfügung stehe. Daraus ergeben sich laut Brooks "wertvolle Vorteile für den Händler, da der Umsatz hierbei zu 100 Prozent an den Händler selbst geht", während Brooks die Versandkosten und die logistische Abwicklung übernehme. Weiterhin habe sich der Laufschuhhersteller dazu entschlossen, fast alle Produkt-Vorstellungen für Herbst/Winter 2020 und Frühjahr/Sommer 2021 nach hinten zu verschieben, um den Produktzyklus der aktuellen Modelle zu verlängern und den Händlern den Druck beim Abverkauf zu nehmen.

Um sich der jetzigen Situation auch im Schulungsbereich anzupassen, während Schulungen nicht regulär im Laden stattfinden können, habe Brooks allen Händlern eine virtuelle Schulungsplattform bereitgestellt. Im Brooks-Classroom stehen demnach Schulungsmaterialien, Produktinfos und -videos zum Abruf bereit. Außerdem gebe es Quiz-Aufgaben, um die Mitarbeiter in der Fläche aktiv zu involvieren. Auch individuelle Schulungen per Live Chat sollen möglich sein.

Bei Instagram hat Brooks die #runhappyathome Challenge ins Leben gerufen, um zusammen mit der Community und seinen Mitarbeitern nach Wegen zu suchen, sich zu Hause fit zu halten. „In Zeiten wie diesen, müssen wir noch viel mehr virtuell zusammenrücken als je zuvor und uns gegenseitig motivieren und unterstützen. Unsere Gedanken sind momentan bei allen persönlich Betroffenen und den medizinischen Fachkräften, die sich für Behandlungen einsetzen“, sagt CEO Jim Weber. Das Unternehmen ruft alle Sportler und Läufer dazu auf, ihre Ideen und Aktivitäten auf Instagram mit #runhappyathome  in Posts und Stories zu teilen.  Über die nächsten Wochen entfalte sich das Programm weiter, um nach der Corona-bedingten Ladenschließung die Läufer-Community wieder in den stationären Handel zu bringen.


Autor: Holger Schellkopf

Chefredakteur. Sozialisiert mit Print, konvertiert zu digital. Findet beides prima. Wild entschlossen, doch noch eine wirkliche Ahnung von der Sache mit dem Coden zu bekommen. Feste Überzeugung von @hschellk : Digital Journalism rocks! Versucht ansonsten, sich so oft wie möglich auf das Rennrad zu schwingen oder in die Laufschuhe zu steigen.  

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