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Markenstreit mit McDonald's
Burger King spottet über Big-Mac-Schlappe

Big Mac ist kein geschützter Begriff mehr. Kein Problem, findet Burger King. Denn die Kunden wollen alles - bloß keinen Big Mac. Das ist der witzige Spot dazu.

Text: W&V Redaktion

31. Januar 2019

Das Sonder-Menü bei Burger King.
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Diese Vorlage kann sich Burger King nicht entgehen lassen. McDonald's verlor vor kurzem die exklusiven Markenrechte am Big Mac. Das hat die EU-Behörde für geistiges Eigentum (EUIPO) entschieden und damit auf eine Beschwerde eines irischen Burgerladens namens Supermac's reagiert. In ihrem Urteil bemängelte die Behörde vor allem, dass McDonald's die Marke nicht für alle Waren und Dienstleistungen nutze, für die einst die Marke registriert wurde, etwa auch für Kuchen, Kekse, Schokolade und Tee.

Während das irische Unternehmen aufatmen kann und seine Produkte nun endlich Big Macs nennen darf, hat Burger King eine neue Produktline: "Not Big Macs". Am Wochenende sahen Gäste in Stockholm die Speisekarte mit den Spezial-Burgern. Dahinter stecken allerdings keine neuen Rezepturen, sondern nur andere Bezeichnungen, sagt Iwo Zakowski, CEO von Burger King in Schweden.

Darunter etwa: "Big Mac-ish but flame-grilled of course", "Like a Big Mac but actually big" oder "Kind of like a Big Mac but juicier and tastier". 

Im vergangen Sommer ging der schwedische Werbeetat nach einem Pitch unter Beteiligung des globales CMOs Fernando Machado  an die Agentur Ingo Stockholm, einer Ogilvy-Tochter.

Seitenhiebe auf die Konkurrenz - die seit 65 Jahren besteht - hat Burger King zur eigenen Kunstform entwickelt, im letzten Sommer etwa mit dieser Kampagne, in der sie Grills von McDonald's-Mitabeitern zeigte.

Das ist der Film von Burger King: The Not Big Mac's

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