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Ogilvy
Burger King verärgert Streamer mit Twitch-Aktion

Freche Aktion von Ogilvy: Eigentlich eine coole Idee, aber leider hat Burger King die Rechnung dabei ohne den Wirt gemacht. Mit einer Guerilla-Aktion auf Twitch zog die Marke den Zorn der Streamer auf sich.

Text: W&V Redaktion

24. August 2020

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Auf Twitch ist es weit verbreitet, dass Zuschauer den Streamern Geld spenden, um sie zu unterstützen. Sie tun das häufig in Verbindung mit einem kleinen Begleittext. Manche Streamer lassen diese Texte mit Hilfe einer Software automatisch vorlesen, während der Übertragung.

Diesen Umstand hat sich Burger King bei einer frechen Guerilla-Aktion zunutze gemacht. Dabei wurden Streamern Geldbeträge exakt in der Höhe aktueller Burger-King-Angebote überwiesen. Was diese nicht bloß während der Übertragung verwirrte, sondern auch noch im Nachhinein ziemlich ärgerte.

Da die betroffenen Streamer vorab nicht zugestimmt haben, hat Ogilvy mit der Aktion wohl gegen die Twitch-Nutzungsbedingungen verstoßen, nach denen "die Verbreitung von nicht autorisierter Werbung" auf der Plattform nicht gestattet ist.

"Ich verabscheue es wirklich, wenn Unternehmen meine Live-Inhalte nutzen, um ihre Werbung zu pushen, ohne sie vorher mit mir abzustimmen", schimpfte etwa die Profi-Streamerin Anne Munition. Sie war bei weitem nicht die einzige. Die Plattform selbst war ebenfalls nicht in die Aktion involviert.

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Autor: Markus Weber

ist in der Online-Redaktion für Agenturthemen zuständig. Bei W&V schreibt er seit 15 Jahren über Werbeagenturen. Volontiert hat er beim Online-Marketing-Titel „E-Market“. 2010 war er verantwortlich für den Aufbau der W&V-Facebookpräsenz. Der Beinahe-Jurist mit kaufmännischer Ausbildung hat ein Faible für Osteuropa.

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