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Textil-Einzelhandel
C&A liebäugelt mit den Chinesen

Offenbar will die Modekette C&A näher an den chinesischen Kunden. Sogar von einem Verkauf ist die Rede.

Text: W&V Redaktion

15. Januar 2018

C&A-Chef Alain Caparros hat den chinesischen Markt im Blick.
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Die Modekette C&A prüft die Expansion nach China und im digitalen Bereich. Das könne auch Partnerschaften und externe Beteiligungen beinhalten, teilte die Schweizer Familienholding Cofra am Montag mit. Sie reagierte damit auf einen Bericht von "Spiegel-Online", wonach die Eigentümerfamilie Brenninkmeijer einen Verkauf des Modeunternehmens nach China plant.

"C&A blickt auf eine herausragende Geschäftsleistung in 2017 zurück und wir wollen auf diesem Momentum durch weitere Innovation und Expansion aufbauen", hieß es in der Mitteilung. Im Rahmen der Weiterentwicklung des Unternehmens würden auch Wege geprüft, in starken Wachstumsmärkten wie China Fuß zu fassen.

Ein C&A-Sprecher in Düsseldorf wollte den "Spiegel"-Bericht nicht kommentieren. C&A hatte zuletzt mit rückläufigen Umsätzen zu kämpfen. Der zunehmende Online-Handel sowie Billiganbieter wie Primark machten der Kette zu schaffen. Im Juni war der ehemalige Rewe-Chef Alain Caparros an die Spitze des Textilhändlers gerückt, um das Familienunternehmen zurück in die Erfolgsspur zu holen.

dpa/W&V Redaktion

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