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Milliarden-Deal im Kaffeemarkt
Coca-Cola kauft Starbucks-Rivalen Costa

Der Getränkeriese Coca-Cola übernimmt den britischen Starbucks-Konkurrenten Costa, die zweitgrößte Kaffeehauskette der Welt, für fünf Milliarden US-Dollar. 

Text: W&V Redaktion

31. August 2018

Costa ist die zweitgrößte Kaffeehauskette der Welt.
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Der US-Getränkeriese Coca-Cola drängt weiter in den Kaffeemarkt vor. Dafür schnappt sich der Limonaden-Hersteller die britische Kaffeemarke Costa. Der Konzern zahlt dem bisherigen Eigentümer Whitbread für die Costa Limited 5,1 Milliarden US-Dollar (rund 4,4 Milliarden Euro), wie Coca-Cola am Freitag in Atlanta mitteilte.

Zu Coca-Cola gehört bereits unter anderem die Kaffeemarke Georgia. Mit dem Zukauf sichert sich der Softdrink-Produzent nach eigenen Angaben nun eine breite Basis im Kaffeegeschäft in Europa, Asien Pazifik, dem Nahen Osten und Afrika inklusive der Möglichkeit, weiter zu expandieren. Zur Marke Costa gehört auch die gleichnamige Kaffeehauskette mit knapp 4000 Filialen.

Costa ist hinter dem US-Konzern Starbucks weltweit die zweitgrößte Kaffeehauskette. Coca-Cola-Chef James Quincey sagte laut Spiegel Online, Heißgetränke gehörten zu den wenigen Segmenten, in denen der Konzern noch keine "globale Marke" besitze. Diesen Marktzugang biete nun Costa.

Costa hat rund 3400 Filialen in mehr als 30 Ländern.

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