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Alkoholische Getränke
Coca-Cola launcht Hard Seltzer in Europa

Der US-Konzern Coca-Cola will beim Geschäft mit alkoholischen Getränken mitmischen. Die Marke Topo Chico Hard Seltzer wird es auch in Europa geben - allerdings erst einmal in ausgewählten Märkten.

Text: W&V Redaktion

4. November 2020

Die Marke Topo Chico Hard Seltzer wird es auch in Europa geben.
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Seit September können Mexikaner und Brasilianer das neue Coca-Cola-Getränk Topo Chico Hard Seltzer kaufen. Drei Geschmacksrichtungen - Tangy Lemon Lime, Stawberry Guava und Pineapple Twist - gibt es in Lateinamerika. Mit einer Digitalkampagne promotet der US-Konzern seine Neuheit. Im November macht die Marke einen Sprung über den großen Teich: Laut Medienberichten geht es in Österreich, Großbritannien und Nordirland, Griechenland, Irland und der Ukraine los. 2021 soll dann der Heimatmarkt folgen. 

Topo Chico Hard Seltzer ist die erste Coke-Marke in der Kategorie der alkoholhaltigen Getränke. 4,7 Volumenprozent Alkohol hat eine Dose. 

Die Kategorie Hard Seltzer ist in Europa eher unbekannt, hat sich in den USA aber bereits zum Milliardenmarkt entwickelt. Nielsen schätzt den  amerikanischen Hard-Seltzer-Markt im Jahr 2020 auf ein Volumen von etwa 3,5 Milliarden US-Dollar ein. Das Getränk setzt sich aus kohlensäurehaltigem Wasser, Alkohol und Aroma zusammen.

Der weltgrößte Getränkehersteller leidet unter der Corona-Krise, schnitt aber im dritten Quartal besser als erwartet ab. Der Umsatz sank in den drei Monaten bis Ende September im Vergleich zum Vorjahr nur noch um neun Prozent auf 8,7 Milliarden Dollar (7,4 Mrd Euro). Das Unternehmen hatte deshalb im August einen Stellenabbau und eine Neuorganisation angekündigt. In Deutschland verschwindet die Marke Apollinaris aus dem Einzelhandel.


Autor: Ulrike App

ist bei W&V Online für Digitalthemen zuständig. Und das hat nicht nur mit ihrem Nachnamen zu tun, sondern auch mit ihrer Leidenschaft für Gadgets und Social Media. Sie absolvierte vor ihrer Print-Zeit im Marketing-Ressort der W&V die Berliner Journalisten-Schule und arbeitete als freie Journalistin.

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