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Initiative
"Cone Together": Ben & Jerry setzt sich für Flüchtlinge ein

In den kommenden drei Jahren will sich die Eismarke Ben & Jerry für die Rechte von Geflüchteten einsetzen. Dazu gehört auch der Launch einer neuen Eissorte, deren Erlöse teilweise an NGOs gehen.

Text: W&V Redaktion

18. Dezember 2019

Was haben Eis und Gutes tun gemeinsam? Sehr viel, finden die Ben & Jerry Gründer.
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Als Ben Cohen und Jerry Greenfield ihre Eiscreme-Marke gründeten wollten sie das "bestmögliche Eis auf die netteste Art und Weise" herstellen. Mit der neuen Initiative "Cone Together" setzen sie sich nun mit NGOs und Flüchtlingsorganisationen in ganz Europa für die Rechte von Geflüchteten ein.

"Cone Together" ist der jüngste Schritt in Ben & Jerrys mehrjähriger Arbeit zur Förderung von Flüchtlingen. Dazu gehört die gleichnamige Eissorte, mit der die beiden Gründer an eine koordiniertere und mitfühlendere Reaktion auf die Realität von Vertreibung & Flucht appellieren. Ein Teil des Erlöses aus dem Verkauf fließt an sechs gemeinnützige Organisationen, die sich für Flüchtlinge einsetzen.

Die Initiative wurde am Dienstag auf dem ersten UN Global Refugee Forum in Genf von Cohen und Greenfield vorgestellt. Ben & Jerry's als Unternehmen hat sich dazu verpflichtet, in den nächsten drei Jahren mehr als 250.000 seiner Fans weltweit durch soziale Kampagnen zu mobilisieren, sich für die Rechte von Geflüchteten einzusetzen. 

Dem Projekt "Cone Together" haben sich bereits Zehntausende von Ben & Jerry's-Fans angeschlossen, darunter die Kampagne "Right to Work" in Großbritannien und "Start with a Friend" in Deutschland. Das Unternehmen wird zudem sein Integrationsprogramm "Ice Academy" zur Förderung des Unternehmertums von Flüchtlingen ausbauen.

In Deutschland wird es "Cone Together" mit Fairtrade-Vanilleeis, mit Schokolade überzogenen Waffelstückchen und einem gesalzenen Karamellwirbel ab Mitte Februar 2020 geben. Darüber können Konsumenten die Initiative unterstützen. "Wir stehen als Personen und als Unternehmen dafür ein, dass alle Menschen die gleichen Rechte haben und dass Flüchtlinge willkommen sind", sagt Matthew McCarthy, CEO bei Ben & Jerry's. 

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Autor: Irmela Schwab

ist Autorin bei W&V. Die studierte Germanistin interessiert sich besonders dafür, wie digitale Technologien Marketing und Medien verändern. Dazu reist sie regelmäßig in die USA und ist auf Events wie South by Southwest oder der CES anzutreffen. Zur Entspannung macht sie Yoga und geht an der Isar und in den Bergen spazieren.

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