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Automatisierung
Content-Pieces für die sozialen Medien

Vor wenigen Wochen ist Storyflash gestartet. Jetzt hat der Anbieter für die automatisierte Erstellung, Distribution und Monetarisierung von Social-Media-Inhalten als Partner Pinterest gewonnen.

Text: W&V Redaktion

2. November 2020

Starteten nach der Zeit bei Dentsu ihr eigenes Business: Pascal Hohmann und Clas Jelinek v.l.).
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Storyflash wurde 2018 als Software-Lösung für digitale Publisher von den ehemaligen Dentsu-Managern Clas Jelinek und Pascal Hohmann gegründet. Ihr Ziel: Die Firma zum führenden Plug-and-Play-Anbieter für die automatisierte Erstellung, Distribution und Monetarisierung von Social-Media-Inhalten für Publisher aus aller Welt aufzubauen. Die Plattform ermöglicht es, journalistische Inhalte in Echtzeit in Video- und Bild-Pins und -Posts umzuwandeln und diese in diversen Social Channels und in den eigenen Kanälen auszuspielen.

Seit wenigen Wochen ist die Plattform einsatzbereit. Einige Verlage, darunter Burda und Condé Nast, nutzen das Angebot bereits. Jetzt haben Jelinek und Hohmann als Partner Pinterest gewonnen. "Wir sind stolz, ab sofort eng mit Pinterest zusammenarbeiten zu können. Die Plattform wächst hierzulande stark und auch für Publisher und ihre redaktionellen Inhalte wird Pinterest immer relevanter. Durch unsere Partnerschaft können die Redakteure von digitalen Publishern die Erstellung und Distribution über Storyflash als One-Stop-Solution managen", sagt Cogründer Clas Jelinek.

Ein Angebot für alle hochfrequenten Publisher

Ein weiterer Vorteil laut Jelinek und Hohmann: Publisher könnten über die Schnittstelle nun auch genau nachvollziehen, wie ihre Inhalte im Einzelnen performen. Sie erhalten deutlich mehr Daten zurückgespielt als bei anderen Plattformen. Pinterest sei auch deshalb so wichtig, meint Jelinek, weil es wie eine Suchmaschine funktioniere, wodurch Inhalte immer wieder gefunden werden könnten. "Daraus ergibt sich eine deutlich längere Halbwertszeit der Inhalte als auf anderen Plattformen."

Neben der Entwicklung spezieller Metriken, mit denen Publisher den monetären Wert ihrer Inhalte messen und bewerten können, unterstützt Storyflash nach eigenen Angaben Kunden bei der Erstellung passgenauer Inhalte für ihre Social-Kanäle. Zudem wird parallel die Implementierung von Trend- und Semantikanalysen vorbereitet. Ein weiteres Zukunftsthema ist KI. So wollen die Macher in absehbarer Zukunft in der Lage sein vorherzusagen, welche "Content-Pieces" wie performen und welchen Traffic sie bringen.

Storyflash wendet sich mit seinem Angebot grundsätzlich an alle hochfrequenten Publisher im digitalen Raum. Das sind zum einen Verlage, aber auch viele Bloggs oder auch Online-only-Anbieter wie Watson. In einem weiteren Schritt wollen die Macher die Betreiber von Online-Shops ansprechen, die viele und vor allem ständig wechselnde Angebote offerieren. Die Plattform ist cloudbasiert, Technologiepartner ist die Telekom. Aktuell bietet Storyflash diverse Pakete auf Basis einer monatlichen Fee an.


Autor: Peter Hammer

begleitet seit vielen Jahren redaktionell die Agentur-Branche, für die W&V wie auch früher für den Kontakter. Als Ressortleiter wie Redaktionsleiter. Liebt gute Kreation, aber mehr noch interessante und innovative Geschäftsmodelle. Unabhängig von Kanal und Größe. Was ihn immer wieder überrascht: Wie viele spannende Menschen es in der Branche gibt.

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