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Neues Store-Konzept
Das ist der Mini-Aldi aus der Schweiz

Discounter Aldi möchte sich mehr und mehr im städtischen Umfeld positionieren - und setzt auf kleine kompakte Filialen für die urbane Kundschaft.

Text: W&V Redaktion

8. Januar 2019

Aldi to go: Auf Pendler zugeschnittenes Sortiment bietet viele fertige Snacks zum Mitnehmen an.
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Zugeschnitten auf die Bedürfnisse von Stadtbewohnern, Pendlern und Reisenden bietet Aldi Suisse mit seiner "Mini"-Filiale am Schweizer Bahnhof Lausanne auf 240 Quadratmetern seit dem 21. Dezember ein etwas abgespecktes Warensortiment an.

Mit rund 1000 Artikeln im Sortiment – statt üblicherweise rund 1500 – und einem nach eigenen Angaben "effizienten Ladenkonzept" lasse sich der Einkauf im Mini-Discounter zwischendurch schnell und unkompliziert erledigen. Und das an sieben Tagen die Woche von 5.30 bis 0 Uhr. "Wir sind überzeugt, dass unsere Filiale am Bahnhof ideal für Reisende und Pendler gelegen ist, da sie hier den Einkauf bequem und ohne Umwege erledigen können", so Timo Schuster, Landesgeschäftsführer bei Aldi Suisse.

Bei seinem Sortiment setzt der Discounter am Bahnhof auf schnelle frische Verpflegung für Pendler und Reisende. Neben Kaffee für einen Franken gibt es eine täglich frische Auswahl an Backwaren und Snacks, Obst und Gemüse. Das Angebot an Convenience-Produkten in der Kühlung reicht von kleinen Mahlzeiten wie verzehrfertigen Salaten, Sushi oder Sandwiches bis hin zu Softgetränken und Säften. Die Preise sind dabei gleich wie in den üblichen großen Filialen.

Die Eröffnung der kleinen Filiale ist für den Discounter ein wichtiger Meilenstein hinsichtlich seiner Expansionspolitik. Ziel ist es, weiter in urbane Zentren vorzurücken. Zumindest in der Schweiz. Ob diese Strategie auch für Deutschland gilt, ist noch unklar. In großen deutschen Städten gibt es einige kleinere Filialen, die vor allem dem Platzmangel geschuldet sind.

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